Erst 38 Anträge auf Teilhabe aus Schalksmühle

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Jörg Weber (rechts), Vorsitzender der CDU Schalksmühle, begrüßte Volker Riecke, den Geschäftsführer des Jobcenters Märkischer Kreis, als Referenten. ▪

SCHALKSMÜHLE ▪ Das Bildungs- und Teilhabepaket der Bundesregierung soll mit sachbezogenen Leistungen Kindern und Jugendlichen aus Familien von Geringverdienern einen Anspruch auf Bildung und die Teilnahme an bestimmten Angeboten des öffentlichen Lebens ermöglichen. Doch Anträge beim zuständigen Jobcenter Märkischer Kreis werden bis jetzt nur sehr verhalten gestellt.

Über die Angebote des Bildungspaketes sowie mögliche Gründe für die schwache Resonanz darauf referierte am Dienstag der Geschäftsführer des Jobcenters Märkischer Kreis, Volker Riecke, im Rahmen des Bürgergespräches der CDU Schalksmühle im Restaurant „Zum Sandmann“ in Heedfeld. Nachdem die Ansprüche auf Arbeitslosengeld 1 nach zwölf bis 18 Monaten ausgelaufen sind, werden Menschen ohne geregeltes Einkommen an das Jobcenter weitervermittelt. Darüber hinaus werden jene Menschen vom Jobcenter betreut, die arbeitslos werden, aber keine Arbeitslosengeld-1-Ansprüche haben sowie alleinerziehende Elternteile, die von ihrem ehemaligen Lebenspartner keinen Unterhalt bekommen.

Nicht nur im gesamten Märkischen Kreis mit insgesamt 3714 Anträgen, auch bezogen auf Schalksmühle mit nur 38 Anträgen fiel die Resonanz auf das Bildungs- und Teilhabepaket bislang gering aus. Trotz hoher bürokratischer Hürden ruft der Jobcenter-Geschäftsführer die Eltern dazu auf, die entsprechenden Anträge im Interesse ihrer Kinder zu stellen.

„Insbesondere diejenigen, die die Formulare bereits besitzen und zuhause horten, laden wir ausdrücklich ein, bei uns vorbeizuschauen und die Antragsstellung abzuschließen“, so der Referent. ▪ bot

http://www.jobcenter-mk.de

http://www.bildungspaket.bmas.de.

Die ganze Geschichte steht am Donnerstag, 22. September, in den Lüdenscheider Nachrichten und im Allgemeinen Anzeiger Halver.

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