Erlöserkirche

Es soll weitergehen in Sachen Ökumene

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Gemeindereferentin Sandra Schnell und Pfarrer Dirk Pollmann führten am Sonntag durch den Erntedankgottesdienst.

Schalksmühle - „Wir haben nur positive Resonanz bekommen.“ Sehr gut angekommen ist bei den Schalksmühlern der erste ökumenische Erntedankgottesdienst in der Erlöserkirche, der am Sonntag stattfand.

„Der Gottesdienst war ja auch sehr gut besucht“, zogen Sandra Schnell, Gemeindereferentin der Katholischen Pfarrei Christus König mit Koordinierungsauftrag in Hagen-Dahl und seit Neuestem auch Ansprechpartnerin für das Pastoralteam in der Gemeinde Schalksmühle, und Pfarrer Dirk Pollmann von der Evangelischen Kirchengemeinde Schalksmühle-Dahlerbrück auf Nachfrage ein positives Resümee. „Es waren auch erstaunlich viele Gläubige aus der Kirchengemeinde St. Thomas Morus dabei.“

Premiere nach 125 Jahren 

In der 125-jährigen Geschichte der Erlöserkirche war der Erntedankgottesdienst der erste ökumenische Gottesdienst in der ältesten Kirche am Ort. „Der ökumenische Gottesdienst hat manches in Bewegung gebracht“, sind die Hauptamtlichen überzeugt. Hervorgegangen ist die Idee, näher zusammenzurücken und gemeinsame Veranstaltungen zu organisieren, aus Treffen der Hauptamtlichen beider Konfessionen. „Wir befinden uns ja im Pfarreientwicklungsprozess“, erläutert Schnell. „Dadurch ist vieles in Bewegung und es ist gut, miteinander im Gespräch zu bleiben.“ 

Als erste gemeinsame Veranstaltungen gingen die Talkrunde „Ich bin gerne evangelisch/katholisch, weil…“ Anfang Juni im Gemeindehaus in Heedfeld und ein Gottesdienst in St. Thomas Morus aus den Überlegungen hervor. Auch der Abend über „Theresa von Avila und Martin Luther – Reformator und Reformatorin des christlichen Glaubens“ bei der Frauenhilfe der Evangelischen Kirchengemeinde Schalksmühle-Dahlerbrück, an dem auch Frauen aus der katholischen Gemeinde teilnahmen, stand im Zeichen der Ökumene. 

"Das war ein guter Start"

Im Mai brachte Pfarrer Pollmann den Frauen Leben, Glauben und Wirken zweier herausragender Persönlichkeiten und Erneuerer näher. „Das war ein guter Start.“ 

Zwar sind momentan keine weiteren gemeinsamen Veranstaltungen geplant, doch hoffen Schnell und Pollmann, dass es in Sachen Ökumene weitergeht. Als erster Schritt dazu ist die Einladung an alle Ehrenamtlichen zu verstehen, zu den Treffen der Hauptamtlichen dazuzukommen und gemeinsam Ideen zu entwickeln. 

Aus der katholischen Gemeinde haben sich bereits spontan zwei Gemeindemitglieder gemeldet, die daran Interesse haben. „Es soll sich eine Trägerschaft entwickeln“, so Pollmann.

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