Und die Besucher kommen wieder...

Glör füllt sich wieder mit Wasser: Hoffnung für die Badesaison im Sommer

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Die Staumauer der Glörtalsperre wurde in 2018 saniert. Dafür musste das Wasser abgelassen werden.

Schalksmühle - Zur Freude vieler Menschen in der Region konnte Anfang des Jahres vermeldet werden, dass sich die Glör langsam wieder mit Wasser füllt. Mit dem ansteigenden Pegel füllte sich auch wieder das Ufer der Talsperre mit Besuchern. Das weckt Hoffnungen auf eine gute Badesaison im Sommer.

Bis zur Badesaison im Sommer hofft man darauf, dass die Glörtalsperre wieder gefüllt ist. Aufgrund der Sanierung der Staumauer lief die Talsperre in 2018 komplett leer. 

Die Maßnahme stellte nicht nur die Verantwortlichen der Freizeitschwerpunkt Glörtalsperre GmbH vor Herausforderungen. Auch die Anlieger, die Jugendherberge und das Restaurant Haus Glörtal, hatten Sorgenfalten auf der Stirn. 

Loch in der Kasse hinterlassen

Der Gastrobetrieb hofft inständig, dass der kommende Sommer wieder viele Gäste anlockt. Die wenigen Besucher haben dort zu einem Loch in der Kasse geführt. Eine weitere Saison ohne Wasser hätte Auswirkungen auf den Betrieb. 

Das fehlende Wasser bescherte der Jugendunterkunft leere Betten. Normalerweise sei die Einrichtung gut besucht. Doch der vergangene Sommer habe auch dort bei den Buchungen Spuren hinterlassen. Es habe deutliche Einbrüche gegeben, erklärte Maike Braun, Pressesprecherin des Deutschen Jugendherbergsverbandes.

Freude bei Besuchern und Anliegern: Seit Anfang Januar wird wieder Wasser angestaut.

Die Folge für die Jugendherberge war, dass man zur besten Buchungszeit Betriebsferien machen musste. So konnten zumindest einige Kosten gespart und Überstunden der Mitarbeiter abgebaut werden. Um die Zukunft mache man sich aber keine Sorgen. „Wenn wieder Wasser in der Glör ist, dann läuft es wieder“, sagte Herbergsvater David Emde. 

Maßnahmen zur Aufwertung 

Neben der Sanierung der Staumauer gibt es weitere Maßnahmen zur Aufwertung der Glör. Ziel des Gesamtprojekts Glör 365 ist eine maßvolle und schonende Attraktivierung und gezielte Qualitätssteigerung. Das Angebot im Bereich des Freizeitschwerpunktes Glörtalsperre soll ausgebaut werden.  Dabei sollen auch Fördermittel aus den Programmen Leader und Vital.NRW eingesetzt werden. 

Geplant sind weitere Veränderungen. Der Einstieg am Ufer soll erleichtert werden. Betonrampen und Kiesschüttungen sollen saniert werden. Auch soll die Zufahrtsstraße zur Glör ertüchtigt werden. Die Kreisstraße 10 soll ausgebaut werden. Die zum Parkplatz führende S-Kurve werde in diesem Zuge angepasst. Bauherr wird die Stadt Breckerfeld sein. Auch der Zuweg zur Jugendherberge soll ausgebaut werden.

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