CDU: Neue Trassenführung sorgt für Fragen

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Fraktionsvorsitzender André Krause (links) und Ausschussmitglied Dirk Kersenbrock erklären ihren Antrag.

Schalksmühle - Für etwas Unverständnis sorgte der Antrag der CDU-Fraktion im Rat der Gemeinde Schalksmühle zum Thema Verkehrsberuhigung im Bereich Rölvede. Hierbei war vor allem unklar, um welchen Bereich es sich genau handelt, so wurde es auch aus Berichten von Lesern deutlich.

Deshalb haben sich der Fraktionsvorsitzende André Krause und das Ausschussmitglied Dirk Kersenbrock die Zeit genommen, um im Gespräch mit unserer Zeitung die wichtigsten Fragen zu klären. Zu genauen Standortbestimmung hieß es von den beiden, dass es sich nicht, wie fälschlicherweise angenommen, um die Sterbecker Talbrücke, sondern um eine Überführung über die Bundesautobahn 45 einige Kilometer vor der Ausfahrt Lüdenscheid Nord handle.

Diese Brücke, erklärt Dirk Kersenbrock, muss zwangsweise bei dem Ausbau der A 45 auf eine (mindestens) Sechs-Streifigkeit abgerissen werden und durch eine neue ersetzt werden. Dass sei unumgänglich und koste rund eine Million Euro, so ist es bereits in dem Antrag der Christdemokraten zu lesen.

Der Vorschlag der CDU sieht eine Kostenersparnis für Straßen.NRW vor. Anstelle der Brücke könne eine Änderung der Trassenführung im Bereich Rölvede erfolgt. Hierzu wäre es möglich, eine neue Gemeindestraße unmittelbar parallel zur A 45 verlaufen zu lassen (aus Fahrtrichtung Hagen links). „Die Anbindung hieran könnte über die Zuwegung zur Ortschaft Rosenhagen erfolgen. Damit wäre ein Bau einer Brücke überflüssig, da der Verkehr unter der Autobahn durchgeführt würde“, erklärt André Krause. Anschließend werde dann, laut des Antrags, in Höhe der Bestandsstraße nach Bölling erneut angebunden werden. Der Fraktionsvorsitzende: „Bei einem Stau leiten neuere Navigationssysteme die Autos über Rölvede um. Damit das Verkehrsaufkommen dort abgemildert wird, soll eine Umleitung über die neue Trasse erfolgen.

Da das Planfeststellungsverfahren wahrscheinlich in der ersten Jahreshälfte 2019 durchgeführt werden wird, müssten entsprechende Mittel in den Haushaltsplanentwurf 2019 aufgenommen werden, heißt es weiter. Die CDU-Fraktion beauftragt deshalb Bürgermeister Jörg Schönenberg damit, die vorgeschlagene Trassenführung bei Straßen.NRW zu beantragen sowie die Mittel im Haushalt zu veranschlagen.

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