Veränderungen bei Glör-Talsperre

Glör-Anteile nach Hagen-Austritt neu aufgeteilt - Was das für Halver und Schalksmühle bedeutet

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Mit dem Austritt der Stadt Hagen bleiben noch sechs Mitglieder an der Freizeitschwerpunkt Glörtalsperre GmbH (FSG) beteiligt.

Schalksmühle/Halver/Breckerfeld - Nach dem Austritt der Stadt Hagen aus der Freizeitschwerpunkt Glörtalsperre GmbH (FSG) werden die Anteile der Gesellschaft neu aufgeteilt. Dabei wird es für Schalksmühle und Halver jeweils eine leichte Erhöhung ihrer Beteiligungen geben.

Seit Mitte Juni dieses Jahres ist bekannt, dass die Stadt Hagen den Gesellschaftervertrag mit der FSG gekündigt hat. Die verbleibenden Gesellschafter einigten sich bereits auf die neue Verteilung der somit zum 1. Januar offenen Gesellschaftsanteile von acht Prozent. Im Gespräch unserer Zeitung verdeutlicht der Geschäftsführer der Gesellschaft, Hans-Ulrich Wehmann, den Sachstand. Im Rahmen einer Gesellschafterversammlung sei der neue Vertrag beurkundet worden. Der Austritt Hagens sei somit geregelt.

Ein weiterer Schritt, an dem die Verantwortlichen derzeit arbeiten, sei das Einholen der Zustimmungserklärungen aller Beteiligten, also der verbleibenden Gesellschafter Regionalverband Ruhr, Ennepe-Ruhr-Kreis, der Stadt Breckerfeld, der Gemeinde Schalksmühle und der Stadt Halver sowie des Märkischen Kreises. Der Kreis übernimmt hierbei keine zusätzlichen Gesellschaftsanteile. 

Die Gesellschaftsanteile an der FSG im Überblick.

Die Beteiligungsverhältnisse der Kommunen Halver und Schalksmühle stellen sich wie folgt dar. Während Halver bis 2019 noch ein Prozent übernahm, sollen es nun ab dem kommenden Jahr 2,5 Prozent sein. Schalksmühles Anteil erhöht sich von drei auf 4,5 Prozent. 

Die weitere Verteilung: 

  • Regionalverband Ruhr 53 Prozent (vorher 51 Prozent) 
  • Ennepe-Ruhr-Kreis 26,5 Prozent (25 Prozent) 
  • Stadt Hagen 0 Prozent (acht Prozent) 
  • Märkischer Kreis acht Prozent (unverändert) 
  • Stadt Breckerfeld 5,5 Prozent (vier Prozent).

Die Basis der tatsächlichen zukünftigen jährlichen Zuschusshöhen der einzelnen Gesellschafter werde ein zeitnah zu erstellender Wirtschaftsplan nebst einem fünfjährigen Finanzplan sein, der von allen beraten sowie beschlossen wird und in 2020 vorgestellt werden soll, erklärt Hans-Ulrich Wehmann.

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