Einstimmiges Votum für Kreisverkehr in Heedfeld

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An der Kreuzung Heedfelder Straße/Sterbecker Straße soll ein Kreisverkehr gebaut werden – dafür sprachen sich am Montag zumindest die Mitglieder des Bau- und Planungsausschusses aus.

Schalksmühle/Heedfeld - Die Planungen zum Bau eines Kreisverkehrs im Kreuzungsbereich Heedfelder/Sterbecker Straße sollen weiter verfolgt werden. Dafür sprach sich der Bau- und Planungsausschuss in einer Sondersitzung am Montag einstimmig aus.

„Wir sollten das Verfahren unbedingt forcieren, denn wir steuern auf ein mögliches Ergebnis zu, von dem wir vor Jahren gar nicht zu träumen gewagt hätten. Wir haben die Chance auf eine optimale Lösung“, sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende Lutz Schäfer. Ähnlich äußerte sich auch Ausschussvorsitzender Klaus Nelius von der UWG: „Diese Chance jetzt nicht zu ergreifen wäre fahrlässig.“

André Krause von der CDU regte an, im Zuge der Gespräche mit dem Landesbetrieb Straßen.NRW über den Kreisverkehr und die Sanierung der Heedfelder Straße ebenfalls zu überlegen, ob an der Einmündung zur Hülscheider Straße eine Ampelanlage errichtet werden kann, weil es zu den Hauptverkehrszeiten dort ebenfalls Probleme gebe.

Sprechen sich auch Hauptausschuss und Rat für den Kreisverkehr in Heedfeld aus, wird die Gemeindeverwaltung beim Landesbetrieb einen Antrag auf Aufnahme in das Priorisierungsprogramm für Kreisverkehre zu stellen. In einer Vorprüfung hatte die geplante Maßnahme im Höhengebiet einen vorderen Listenplatz erreicht. Sollte sich dieser im tatsächlichen Verfahren bestätigen, würde der Kreisel in Heedfeld zeitnah realisiert. Die Kosten für die Baumaßnahme von deutlich mehr als einer halben Millionen Euro würden dann komplett von Straßen.NRW übernommen.

Bürgerinformation in Heedfeld

Bevor die Bagger aber anrollen, wird es noch eine zweite Bürgerinformation in Heedfeld geben. Diese sagte Bürgermeister Jörg Schönenberg in der Ausschusssitzung zu. „Da werden wir noch einmal alle Vor- und Nachteile erörtern, bevor endgültig eine Entscheidung über den Bau eines Kreisverkehrs getroffen wird“, sagte Schönenberg.

Bei einer ersten, von der UWG initiierten Veranstaltung im Vorjahr hatten sich die zahlreich anwesenden Bürger mit großer Mehrheit für einen Kreisel ausgesprochen. Bei einer Belastung von täglich bis zu 12 700 Fahrzeugen auf der Heedfelder Straße gibt es im Kreuzungsbereich derzeit besonders zu Stoßzeiten Probleme für Linksabbieger aus der Sterbecker Straße.

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