Winter gibt nur ein kurzes Gastspiel

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Nach einem bislang sehr milden Winter sind die Salzsilos am Schalksmühler Bauhof noch mehr als gut gefüllt.

Schalksmühle - Der Winter gab zum Start in die erste Woche des neuen Jahres ein kurzes Gastspiel in Schalksmühle. Am Montagmorgen rückten die Mitarbeiter des Gemeinde-Bauhofes zu einem Räum-und Streueinsatz im Höhengebiet aus.

„Die Nacht über hatten wir mehrere Kontrollfahrten durchgeführt. In den Morgenstunden nahm der Schneefall dann zu und sorgte im Höhengebiet rund um Heedfeld kurzfristig für eine geschlossene Schneedecke, so dass wir sogar den Schneepflug zum Einsatz bringen mussten“, sagt Peer Heinzer, bei der Gemeinde Schalksmühle zuständig für die Organisation des Winterdienstes.

Im Laufe des Tages ging der Niederschlag allerdings auch im Schalksmühler Höhengebiet schnell in Schneeregen und später Regen über. Der Einsatz konnte deshalb bereits gegen 10 Uhr wieder beendet werden.

Für die kommende Tage rechnet Heinzer mit Blick auf die Wettervorhersage nicht mit weiteren Schneefällen. „Es ist zwar Niederschlag angekündigt, die Temperaturen sollen aber wieder ansteigen, so dass es regnen dürfte“, sagt Heinzer, der die Verkehrsteilnehmer dennoch zu einer vorsichtigen Fahrweise aufruft: „Für die nächsten Tage sind für die Nachtstunden Temperaturen um den Gefrierpunkt angesagt. Es kann also durchaus mal zu Straßenglätte kommen, speziell beim Wechsel Tag/Nacht.“

Bereits der zweite Einsatz für Streu- und Räumdienst in 2016

Für die Mitarbeiter des Bauhofes war der Einsatz am Montagmorgen bereits der zweite in dem noch jungen Jahr 2016. Schon in der Neujahrsnacht mussten einige Straßen im Gemeindegebiet abgesträut werden, weil sich dort Reifglätte gebildet hatte.

Dafür war der Dezember zuvor ungewöhnlich ruhig verlaufen. „Teilweise hatten wir ebenfalls kleinere Einsätze wegen der Bildung von Reifglätte, einen Volleinsatz gab es aber in dem gesamten Monat nicht. Das war in den Vorjahren ganz anders“, erinnert sich Heinzer.

Gemeinde stellt sich auf möglichen heftigen Wintereinbruch ein

Langeweile kommt durch den milden Winter bei den Mitarbeitern des Bauhofes dennoch keine auf. „Jetzt kommen wir endlich mal zu den Arbeiten, die sonst im Winter leider meist liegenbleiben“, erklärt Heinzer. So sind die Mitarbeiter aktuell vor allem damit beschäftigt, Gehölzschnitte durchzuführen, um das Lichtraumprofil an den Straßen im Gemeindegebiet wieder herzustellen.

Sollte der Winter im Sauerland weiterhin so schneearm bleiben, könnten die Salzvorräte des Bauhofes problemlos über den Sommer eingelagert werden. Dass die Vorräte aber gar nicht nennenswert abschmelzen, damit rechnet Heinzer nicht: „Wir hatten in den vergangenen Jahren immer irgendwann einen heftigen Wintereinbruch, der sich dann sogar manchmal bis in den April hinein gezogen hat. Damit rechnen wir auch jetzt noch und sind darauf vorbereitet.“

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