Einsatz in Schalksmühle

Kohlenmonoxid durch Shisha - Gefahr für Hausbewohner

+
Kohlenmonoxid-Einsatz an der Bahnhofstraße.

Schalksmühle - Aus einem medizinischen Notfall wurde in der Nacht zu Mittwoch eine Gefahr durch Kohlenmonoxid. 

Kurz nach Mitternacht ging der Notruf beim Rettungsdienst ein: Medizinischer Notfall hieß es. Die Rettungskräfte rückten zu einem Haus an der Bahnhofstraße/Ecke Hälverstraße aus. Beim Betreten der Wohnung des Patienten ging der Kohlenmonoxid-Warnmelder los. Diesen tragen die Rettungskräfte laut Marc Fürst, Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr Schalksmühle, immer bei sich. 

Daraufhin begaben sich die Rettungskräfte ins Freie und alarmierten die Freiwillige Feuerwehr Schalksmühle. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte befanden sich der Patient und weitere Bewohner noch im Gebäude. Daher evakuierten die Wehrleute zuerst das Haus unter Atemschutz. 

Gasmessungen fielen negativ aus. In der Wohnung des Patienten waren bereits Fenster geöffnet. Die Feuerwehr vermutet, dass das der Grund für die negativen Werte war. 

Anschließend stellte sich heraus, dass Bewohner eine Shisha geraucht hatten - allerdings ohne ein Fenster dabei geöffnet zu haben. Nachdem das Gebäude belüftet wurde, konnte die Löschgruppe Schalksmühle nach rund einer Stunde ihren Einsatz beenden.

Warnung der Feuerwehr

Aufgrund des Vorfalls mit der Shisha weist die Feuerwehr Schalksmühle ausdrücklich daraufhin, dass Kohlenmonoxid ein giftiges und geruchloses Gas ist, dass im Zusammenhang mit unvollständigen Verbrennungen entsteht. 

Shishas stellen dabei eine besondere Gefahr dar - ähnlich wie bei einem Grill in der Wohnung. "Sorgen Sie daher beim Rauchen von Shishas für eine ausreichende Belüftung durch geöffnete Fenster", sagen die Wehrleute. Erste Anzeichen einer Kohlenmonoxidvergiftung seien Kopfschmerzen und Schwindel. Dies könne im weiteren Verlauf zur Bewusstlosigkeit und zum Tod führen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare