Arbeiten abgeschlossen

Einrichtung im MK investiert 2,7 Millionen Euro

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Einrichtungsleiter Steffen Mischnick (rechts) mit seinem Bruder Bastian (Mitte) und dem neuen Pflegedienstleiter Christian Ackermann (links).

Schalksmühle - Der Seniorenpark Reeswinkel hat in seinen Neubau und die Sanierung der Zimmer im Haupthaus und Ostflügel insgesamt 2, 7 Millionen Euro investiert.

Wie Einrichtungsleiter Steffen Mischnick erläutert, stellte sich das Pflegeheim damit den gestiegenen Anforderungen an die Pflege nach gesetzlichen Vorschriften und brachte das laufende Abstimmungsverfahren jüngst mit dem Qualifikationsbescheid erfolgreich zum Abschluss. 

In der hohen Summe sind das hochwertige Holzständerwerk-Gebäude mit Solaranlage, das zwei Wohngruppen mit jeweils acht bis neun Senioren Platz bietet, und die Ausstattung der Haupthaus-Zimmer mit Möbeln der Schreinerei Kukatsch enthalten. Zudem erhielten alle Zimmer eine moderne Nasszelle und Niederflurbetten zur Sturzprophylaxe. Die noch gut erhaltenen „alten“ Betten spendete die Familie Mischnick einem Pflegeheim in Rumänien. 

Arbeiten gingen im laufenden Betrieb über die Bühne

Alle Neubau- und Umbauarbeiten der vergangenen Jahre gingen im laufenden Betrieb über die Bühne. Über die baulichen Veränderungen hinaus gab es im Seniorenpark auch im Pflegebereich und Team durchgreifende Veränderungen. Mit Christian Ackermann konnte die Einrichtung einen engagierten Pflegedienstleiter gewinnen, der den Dienstplan auf ein modernes EDV-Programm umgestellt hat. Seit September bringt er frischen Wind ins Seniorenheim. 

Einmal pro Woche treffen sich die Mitarbeiter unter Anleitung der Gymnastiklehrerin Iris Ermke zum Betriebssport.

„Ziel ist es trotz der besonderen Herausforderung in der Pflege, dem Mitarbeiter eine gute Work-Life-Balance zu gewähren“, benennt Steffen Mischnick Sinn und Zweck der Optimierung des Dienstplans nach familiären und persönlichen Bedürfnissen. Neu im Betrieb ist zudem Steffen Mischnicks Bruder Bastian, der die Leitung des Sozialen Dienstes übernommen hat. 

Vielfältiges Wohlfühl- und Wellnesskonzept

Erweitert hat die Einrichtung überdies ihre therapeutischen Angebote und ein vielfältiges Wellness- und Wohlfühlkonzept mit Ölbädern und wohltuenden Aromamassagen erarbeitet. Zudem wurden Fitness-Geräte angeschafft. Hinzu kommen Wohlfühl-Angebote wie das Nachtcafé oder Fahrten mit dem Golf-Car zur Waldkirche und zum Picknickplatz. Anliegen ist es, das Vital- und Wellness-Programm zum Markenzeichen der Einrichtung auszubauen. „Im wahrsten Sinne des Wortes haben wir ein Gebrauchsmuster entwickelt und als ‚Newave‘ geschützt.“ 

Bewohner Hans Schütt auf einem Wasserbett mit Massagedüsen – mit Helena Philipp vom Sozialen Dienst.

Wie Steffen Mischnick ausführt, geht es dabei in erster Linie darum, dass Pflege mehr als satt und sauber sein soll. Hauptanliegen müsse es sein, dass sich der Gast wohl fühle. Auch der Job müsse erfüllend sein. Seit knapp einem Jahr kommt die staatlich geprüfte Gymnastiklehrerin Iris Ermke ins Haus, um mit den Mitarbeitern Betriebssport zu machen. Neben der Rückenschule und Entspannungsübungen gibt’s Tipps für daheim. 

„Es ist unser Anliegen, den Seniorenpark zu einem heilenden Ort zu machen“, fasst Steffen Mischnick die baulichen und therapeutischen Veränderungen zusammen. „Bewacht“ wird der Seniorenpark im Übrigen von einem steinernen Löwen, dem Löwen von Juda, der von einem Steinmetzbetrieb in Balve stammt und sinnbildlich Krankheiten und das Böse abwehren soll.

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