Initiative erstellt Info-Tafel

Grenzgebiet zu Hagen: Ein Stein als Ausflugsziel

Stellten die neue Infotafel am Amtsstein vor: Heinz Böhm, Peter Neuhaus und Manfred Rose.
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Stellten die neue Infotafel am Amtsstein vor: Heinz Böhm, Peter Neuhaus und Manfred Rose.

Die heimische Region steckt voller Geschichte(n) – und das wird auch auf der Grenze nach Hagen deutlich. Eine neue Infotafel informiert ab sofort über den Amtsstein auf der 600 Jahre alten Grenze zwischen Volme und Lenne.

Schalksmühle/Hagen-Dahl – Der Stein der Grafschaft Mark ist ein beliebtes Ausflugziel an der mittelalterlichen Kohlen- und Eisenstraße Lüdenscheid-Hagen. Wer ihn sucht, sollte sich am Gipfelkreuz Hagen orientieren: Von dort führt ein Panoramaweg zum Amtsstein. Entlang dieses Rundwegs informieren sieben Tafeln über die Heimatgeschichte.

An der Entstehung der Tafel waren der Heimatforscher Heinz Böhm, der Vorsitzende der Stiftung Haus Dahl Dr. Friedrich Killing, dem stellvertretenden Bezirksbürgermeister von Hagen-Dahl Peter Neuhaus und der Initiator der Projekte und Buchautor Karl Friedrich Bühren beteiligt. Zudem waren zahlreiche ehrenamtliche Helfern mit dem Freischneiden des Geländes beschäftigt, das zudem noch von viel Müll befreit werden musste.

„Eine traumhafte Aussicht wird dem Besucher an der zwei Meter breiten Panoramatafel zuteil. Schönes Wetter vorausgesetzt, bietet sich eine herrliche Fernsicht von mehr als 40 Kilometern bis in die Westfälische Bucht zu den Kraftwerken an der Lippe. Auf der Tafel sind die Landmarken und Orte gekennzeichnet und erklärt“, wirbt Heinz Böhm für einen Ausflug zum Amtsstein.

Vom Amtstein, der die 600-jährige Grenze zwischen den Ämtern Altena und Wetter, heute Grenze zwischen Dahlermark (Hagen) und Schalksmühle (Märkischer Kreis) markiert, kann man ostwärts bis Herlsen in Nachrodt-Wiblingwerde und in Richtung Süden bis Heedfeld und Hülscheid blicken. Die Infotafel neben dem Amtstein erläutert die Grenzgeschichte und das Wachstum der Grafschaft Mark im 12. bis 15. Jahrhundert.

Nun hofft Karl Friedrich Bühren sehr darauf, dass dieser Aussichtspunkt weiterhin von den Besuchern sorgsam behandelt wird. „Hier oben auf dem Berg und in die Natur kommt keine Müllabfuhr“, sagt Böhm, der die Gäste bittet, ihren Müll wieder mit ins Tal zu nehmen. zach

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