Coronavirus und seine Auswirkungen

Viel Sport gegen Corona-Blues: Ein Jugendlicher im Lockdown

Corona Blues Sport Jugend Dominic Schütz
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Viel Sport gegen den Corona-Blues macht der 13-jährige Schalksmühler Dominik Schütz.

Vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie führte der 13-jährige Dominik Schütz ein normales Leben wie viele andere Jugendliche auch. Doch der Alltag des Schülers hat sich verändert.

Schalksmühle – In Dominik Schütz‘ Alltag vor Corona drehte sich alles um die Familie, das Lernen am Anne-Frank-Gymnasium in Halver, um seine Freunde und vor allem um den Handballsport.

Der junge Schalksmühler spielte bereits bei den SGSH Dragons, dem VfL Gummersbach und nun in der C II-Jugend beim TuS Opladen bei Leverkusen. Doch das Virus hat alles auf den Kopf gestellt. Im Gespräch mit Martin Meyer erzählt er, welches Mittel er gegen den langsam auch bei ihm einsetzenden Corona-Blues gefunden hat.

Dominik, wie war das Jahr 2020 für dich als Jugendlicher und Schüler?
Das Homeschooling ist für mich eine sehr ungewohnte Situation. Das ist alles komisch. Ich habe mich immer mit Mitschülern zum Lernen getroffen. Doch oft hat einer von uns technische Probleme. Das war nervig. Manchmal fällt auch der digitale Unterricht aus, weil bei den Lehrern die Technik gestreikt hat. Dann habe ich die Aufgaben alleine gemacht und an die Schule geschickt. Zudem habe ich kein Training im Verein und keine Spiele in der Oberliga. Deshalb machen wir dreimal in der Woche per Videoanruf mit unserem Trainer Dennis Breuer intensives Krafttraining. Und da alleine laufen langweilig ist, bin ich viermal in der Woche mit meinem Vater draußen unterwegs. So habe ich immer etwas zu tun.
Warum hast du gerade in dieser Zeit so viel Sport gemacht?
Ich möchte unbedingt mit meiner Mannschaft in der A-Jugend-Bundesliga spielen. Dafür muss man was tun. Außerdem bekomme ich so super den Kopf frei von Corona und Homeschooling. Es ist eine gute Ablenkung. Es gab schon Tage, an denen ich nicht mehr drinnen sein wollte. Dann habe ich mich nach dem Laufen mit meinen Freunden getroffen zum Fahrradfahren. Das durfte man ja zwischendurch auf Abstand machen.
Was wünschst du dir für das neue Jahr?
Ich wünsche mir, dass wir im Team wieder zusammen trainieren und gegen andere Mannschaften spielen können. Und natürlich auch, dass man wieder mehr zur Schule gehen kann. Mir fehlen meine Schulkollegen. Zudem hoffe ich, dass viele Einschränkungen bald wieder gelockert werden.

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