Edeka: Bau verzögert sich

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Seit Monaten steht der Komplex in Dahlerbrück leer und noch immer gibt es keine genaue Zeitangaben, wann es mit dem Bau des neuen Edeka-Supermarktes los geht. Ursprünglich sollte mit den Maßnahmen bereits im Frühjahr begonnen werden.

Dahlerbrück -  Der Baubeginn des Edeka-Supermarktes in Dahlerbrück verzögert sich. Grund ist, dass der Eigentümer des Geländes, die Garigal Asset Management GmbH aus Frankfurt, die Fläche verkaufen will. „Das ist eine Grundsatzentscheidung unseres Unternehmens, das Gelände im jetzigen Status zu verkaufen, die vor circa drei Wochen getroffen wurde“, erklärt Projektentwickler Kai Nootny.

Derzeit laufen Gespräche mit potenziellen Käufern. In der kommenden Woche soll voraussichtlich eine Entscheidung fallen. Garigal habe einige Interessenten, aber die Gespräche zögen sich hin. „Der Mietvertrag steht und der nächste Schritt wäre der Abriss des Komplexes. Das werden wir allerdings nicht mehr übernehmen“, erklärt Nootny.

Nach Auskunft der Edeka Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr warte man auf die Übermittlung des Bauzeitenplans und dass der Investor mit dem Bau beginne. „Wir stehen Gewehr bei Fuß“, sagt Geschäftsführer Stephan Steves.

Bereits 2012 schuf die Gemeinde mit einer Bebauungsplanänderung des Gebietes Sportpark Volme die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Bau des neuen Supermarktes. Die Gemeinde habe nun keine Handhabe mehr, wie Ralf Bechtel, Fachbereichsleiter Planen und Bauen, erklärt. „Alles Weitere ist Sache des Investors.“ Die Verwaltung wünscht sich, dass es bald los geht, um die Versorgung der Dahlerbrücker schnell zu verbessern. - aka

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