Edeka-Markt kommt nach Dahlerbrück

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Bürgermeister Jörg Schönenberg (Mitte) besuchte den Stammtisch der UWG und diskutierte unter anderem mit Ortwin Schmidt (links) und Bernd Müller über Belange der Gemeinde.

Schalksmühle - Gleich mit mehreren Irrtümern räumte Bürgermeister Jörg Schönenberg am Donnerstagabend im Restaurant „Zum Nöckel“ auf. Er war als Gesprächsgast zum UWG-Stammtisch geladen und stellte sich den Fragen der Teilnehmer.

„Ich weiß nicht, woher das Gerücht kommt, aber es ist ganz klar: Der Edeka-Markt in Dahlerbrück kommt“, sagte Schönenberg. Der UWG-Vorsitzende Bernd Müller bekräftigte, dass von Seiten der Verwaltung alles getan worden sei, dass der Markt eröffnet werde und äußerte die Vermutung, dass der Edeka innerhalb von fünf Monaten hochgezogen werden könne.

Das zweite Gerücht drehte sich um eine mögliche Ansiedlung von Sinti und Roma im Ortsteil Strücken. „Weder die Gemeinde noch die Verantwortlichen der Wohnungsbaugesellschaft Halver-Schalksmühle haben davon Kenntnis und können dies bestätigen. Die Gemeinde bekommt auf jeden Fall keine Massen-Zuweisung“, sagte Schönenberg.

Auch die Umgestaltung des Rathausplatzes war Thema. Hier stand vor allem die geplante Wasserrinne im Mittelpunkt des Interesses. Die Frage kam auf, was passieren würde, wenn die Rinne, vor allem im Winter, zu einer Stolperfalle werde. Die angeregte Diskussion darüber beendete Bernd Müller mit der Aussage, dass man dem Entwurf des Architekten erstmal Vertrauen schenken müsse: „Wenn sich die Lösung als nicht praktikabel herausstellen sollte, muss man nachsteuern.“

Ein weiterer Diskussionspunkt waren die Schulwege im Bereich der Straßen Im Winkel, Eichendorffstraße und Am Rauhen Stück. Da die Straßenführung nicht eindeutig sei und es keine vernünftige Sicherung für Fußgänger gebe, müsse hier etwas getan werden. Einig waren sich die Stammtisch-Teilnehmer darüber, dass ein Zebrastreifen nur schwer zu realisieren sei. „Das ist auch einer Verhinderungspolitik geschuldet, gerade in NRW“, sagte UWG-Ratsherr Harald Haböck. Bürgermeister Schönenberg stellte in Aussicht, dass sich die Verkehrsexperten den Bereich genauer ansehen werden, um Lösungen zu diskutieren.

Auch die Verkehrssituation im oberen Bereich der Bergstraße wurde angesprochen. Durch die parkenden Autos sei die Straße nur noch einspurig befahrbar. Hier müsse über ein Halteverbot nachgedacht werden. „Die Stimmungslage in der Bevölkerung geht eindeutig in die Richtung: ‘Die machen nichts’“, sagte Bernd Müller.

Auch über den aktuellen Stand der Primus-Schule wurde diskutiert. „Die Schulleiter-Stelle ist seit Montag ausgeschrieben“, berichtete Schönenberg. Zudem stünden bereits viele der zukünftigen Pädagogen fest. „Die Schule bekommt jetzt ein Gesicht.“

Im Bezug auf die Gestaltung der Ganztagsbetreuung äußerte Schönenberg den Wunsch, dass die Vereine noch mehr in die Schulen gehen. Dass nicht allen Kindern ein Primus-Platz angeboten werden konnte, bestätigte Schönenberg, allerdings sei kein Kind aus Schalksmühle darunter.

Der nächste UWG-Stammtisch findet am Donnerstag, 22. Mai, ab 19 Uhr in der Gaststätte Schinderhannes statt.

Von Jari Wieschmann

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