Zwölf lehrreiche Monate

Dustin Michler ist Bufdi an der Primusschule

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Zu den Aufgaben des Bufdis in der Primusschule gehört auch die Mitarbeit im Ganztag. Dort hilft Dustin Michler den Schülern unter anderem bei ihren Hausaufgaben.

Schalksmühle - Die Schüler haben die Primusschule seit Freitagmittag für gut sechs Wochen verlassen, genießen ihre Sommerferien. Dustin Michler ist noch bis Monatsende vor Ort, dann endet ein für ihn ereignisreiches Jahr als Bundesfreiwilligendienst-Leistender (Bufdi) an der Primusschule.

„Diese Erfahrung kann ich jedem nur empfehlen. Es waren sehr lehrreiche zwölf Monate, die noch dazu viel Spaß gemacht haben, denn ich war wirklich vom ersten Tag an fester Bestandteil des Primusschulteams“, blickt Michler gerne zurück.

Bufdi fürs neue Schuljahr gesucht

Zum 1. August oder 1. September sucht die Primusschule einen neuen Bundesfreiwilligendienst-Leistenden. Bewerbungen können direkt an die Schule, zu Händen der stellvertretenden Schulleiterin Anja Krause, gerichtet werden. Interessenten, die sich bewerben möchten, müssen mit Dienstantritt mindestens 18 Jahre alt sein. „Das ist eine gute Gelegenheit, um sich hautnah einen Einblick in den Beruf des Erziehers oder der Lehrkraft zu verschaffen“, findet Anja Krause. Die Schulleiterin wünscht sich, die freie Bufdi-Stelle auch zum neuen Schuljahr wieder besetzen zu können.

Die Aufgaben des Bufdis am Löh sind sehr vielfältig, reichen vom Kakaodienst und dem Verteilen von Obst sowie der Unterrichtsbegleitung am Morgen über die Unterstützung des Mensabetriebs in der Mittagszeit bis zur Mitarbeit im Ganztag mit Spiel- und Sportangeboten am Nachmittag. Eine der wohl wichtigsten Tätigkeiten ist aber die Übernahme der organisatorischen Aufgaben rund um den Schwimmunterricht in der benachbarten Halle. „Das ist mit ausschlaggebend dafür, dass wir in jeder der künftig acht Lerngruppen in Stufe I zwei Schwimmstunden pro Woche anbieten können“, legt Anja Krause, stellvertretende Schulleiterin, ganz großen Wert darauf, dem Trend, dass in Deutschland immer weniger Kinder das Schwimmen lernen, entgegenzusteuern. „Jedes Kind, das die Primusschule nach zehn Jahren verlässt, soll gut schwimmen können. Das ist unser Ziel“, so Krause.

Besonders hat den Bundesfreiwilligendienst für Michler die Arbeit mit den Schülern gemacht. „Als ich im vergangenen Jahr angefangen habe, wusste ich nicht, was mich erwartet. Rückblickend kann ich sagen: Meine Erwartungen sind übertroffen worden“, sagt Michler. Auch in Sachen Persönlichkeitsentwicklung habe ihn die Zeit an der Primusschule weitergebracht: „Kommunikation war vorher eine meiner Schwächen. Das ist vor allem durch die vielen Gespräche mit den Eltern viel besser geworden.“

So sieht es auch Anja Krause: „Dustin ist offener geworden, hat sich die Achtung des Kollegiums erarbeitet. Vor allem aber wurde er von den Schülern total gemocht.“ Dieser Umstand freut auch Michler besonders: „Es ist das Schönste, hier von den Kindern mit offenen Armen empfangen zu werden.“

Darauf muss Michler wegen der Ferien in den letzten Tagen seiner Bufdi-Zeit nun verzichten, langweilig wird es aber auch jetzt nicht am Löh. „Stattdessen stehen ein paar Hausmeistertätigkeiten an“, sagt Michler lachend.

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