Dreitägige Party mit etwas Wehmut

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Highlight der 41. Auflage der Mega-Pfingstparty war am Sonntagabend der Auftritt der Cover-Band „Living Planet“. Die Berufsmusiker verstanden es aufs Beste, dem Publikum mit aktuellen Songs und Klassikern einzuheizen.

Dahlerbrück - Bei Bilderbuchwetter, Sonne satt und schweißtreibenden Temperaturen starteten die Dahlerbrücker Husaren am Samstagabend in ihre dreitägige Mega-Pfingstparty auf dem Parkplatz des Fitnessstudios Injoy. Zur Einstimmung auf die 41. Auflage der Traditionsveranstaltung legte DJ René Partymusik vom Feinsten auf. Ob die Feier im kommenden Jahr wieder stattfindet, ist allerdings noch unklar.

Mit aktuellen Hits aus den Charts, Schlagern und mehr heizte DJ René die Stimmung an. Von Abba bis ZZ Top war alles dabei. Für die Bereitstellung des Parkplatzes bedankte sich Uwe Niehaus, erster Vorsitzender des heimischen Musikcorps, bei Sebastian Ignatzek vom Injoy.

Einmal mehr zeigten sich die Dahlerbrücker beim Fest als vorbildliche Gastgeber. Bei Pommes, Spezialitäten vom Grill, einer Riesenauswahl an Kuchen und Torten, Getränken einschließlich Cocktails und Longdrinks musste keiner darben. Tolle Preise winkten bei der großen Tombola.

Sehen lassen konnte sich auch das abwechslungsreiche Familien- und Musikprogramm. Kleine Gäste hatten am Kinderkarussell und den Spielgeräten des Feuerroten Spielmobils ihren Spaß.

Für die „Großen“ warteten erstklassige Kapellen auf. Mit langjährigen Weggefährten und guten, alten Bekannten gab es beim Frühschoppen am Pfingstsonntag ein Wiedersehen. Ob Blau-Weiß Hagen-Haspe, Musikzug Krayer Krähen (Essen) oder die Iserlohner Stadtmusikanten: Trotz brütender Hitze spielten die Kapellen schwungvoll und zündend auf. Rheinischen Frohsinn brachten daneben die Swinging Fanfar’s Blau-Weiß Köln, erstmals nach 25 Jahren wieder dabei, zu ihren launigen Auftritten mit.

Am Sonntagabend erreichte die Mega-Pfingstparty mit dem Auftritt der Formation „Living Planet“ schließlich ihren Höhepunkt. Nachdem Christian Breddermann die letzten Tombola-Preise verlost hatte, machten sich die Musiker auf der Bühne startklar, um dem Publikum bei auch am Abend noch sommerlichen Temperaturen ordentlich einzuheizen.

Die Band um die beiden Sänger Michael und Patricia Hirsch lieferte eine unterhaltsame Show ab, die das Publikum vom ersten Song an – „All Summer Long“ von Kid Rock – zum feiern und mitsingen animierte. Das Programm stellte eine bunte Mischung aus Klassikern der Rock- und Popgeschichte sowie aktuellen Hits dar. „I Love Rock’n Roll“ von Joan Jett durfte ebenso wenig fehlen wie Donna Summers „She Works Hard for the Money“ oder der Feel-Good-Soulklassiker „All Night Long“ von Lionel Richie.

Die Bilder von der Mega-Pfingstparty 2014 der Dahlerbrücker Husaren

Mega-Pfingstparty, Dahlerbrücker Husaren

An aktuellen Hits interpretierte Sängerin Patricia Hirsch unter anderem „Diamonds in the Sky“ von Rihanna. Bei „Feel“ von Robbie Williams, das Sänger Michael Hirsch souverän Gehör brachte, erreichte die Stimmung erstmals ihren Höhepunkt, als das Publikum ausgelassen mitsang und mitfeierte.

Nach der ersten Pause holten sich die Musiker dann tatkräftige Verstärkung. Bei „Waka, Waka“, dem Hit von Shakira, baten Michael und Patricia Hirsch zwei Mädchen auf die Bühne, die jedoch ein wenig Anschub von den beiden Sängern brauchten, um vor Publikum ein ausgelassenes Tänzchen zu wagen.

Nach der großen Party am Sonntagabend war aber noch längst nicht Schluss. Am gestrigen Montag luden die Husaren zu einem letzten Frühschoppen ein. Für Musik war auch dabei wieder gesorgt: Die drei Kapellen Freies Musik-Korps Essen-Kray, Musikverein Duisberg-West und der Wupper-Musik-Korps animierten die Gäste trotz der immer noch hohen Temperaturen zu einem Tänzchen vor der Bühne. Die Wuppertaler Musiker hatten ihr Outfit an das Wetter angepasst und erschienen mit Sommerhüten und leichter Kleidung.

Melancholisch zog Uwe Niehaus zum Abschluss der 41. Auflage der Pfingstparty ein Fazit – denn noch steht nicht fest, ob die Feier auch im nächsten Jahr wieder stattfinden kann. „Wir sind nicht unzufrieden mit dem Verlauf der diesjährigen Feier, auch wenn wir uns natürlich mehr Gäste gewünscht hätten. Aber bei dem Wetter sind eben eher die Schwimmbäder gut gefüllt“, sagte Niehaus.

Jetzt wird sich entscheiden, ob die Inhaber des Fitnesscenters Injoy auch 2015 wieder den Parkplatz für die Husaren zur Verfügung stellen. „Das Problem ist, dass wir den Parkplatz mehrere Tage lang blockieren. Wenn es jetzt tatsächlich das letzte Mal sein sollte, dass wir hier zusammen feiern, möchte ich mich bei allen Gästen, Anwohnern, den ehrenamtlichen Helfern und den Inhabern des Injoy Volmetal bedanken, die alle bei den vergangenen 41 Veranstaltungen zum Gelingen der Feiern beigetragen haben und Verständnis zeigten“, sagte Niehaus zum Abschluss. - ms/bot/aka

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