Mögliche Einbruchserie in leer stehende Häuser - Polizei rät zur Absicherung

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Einbrüche: In drei Fällen verschafften sich Unbekannte Zutritt zu leer stehenden Gebäuden in Schalksmühle.

Schalksmühle - In den vergangenen Wochen berichtete die Polizei von einer Reihe von Einbrüchen im Gemeindegebiet und auch in der Nachbarstadt Breckerfeld. Auffällig bei all diesen Vorfällen ist, dass sich die Täter unbewohnte Gebäude als Ziel ausgesucht haben. Ob es sich hierbei um einen Zufall handelt oder die Objekte bewusst in den Fokus genommen wurden, ist bislang noch unklar.

Auf Nachfrage unserer Redaktion sagt Christoph Hüls, Pressesprecher der Polizei im Märkischen Kreis: „Natürlich liegt der Verdacht nah, den wir jedoch derzeit nicht mit Sicherheit erhärten können.“ Da es noch keine Ermittlungsergebnisse gibt, fragt die Kreispolizeibehörde noch einmal, wer zu den folgenden Vorkommnissen Beobachtungen gemacht hat und sachdienliche Hinweise zu den Tätern machen kann. Hinweise nimmt die Polizei Halver unter Tel. 02353/91990 entgegen. 

Drei Fälle in kurzer Zeit

Bereits am 17. September wurde berichtet, dass Unbekannte in ein unbewohntes Haus an der Volmestraße eingedrungen waren. Sie gelangten über ein rückwärtiges Fenster in das Gebäude und sollen nach Angaben der Polizei dort innerhalb von drei Wochen mehrfach übernachtet und Haushaltswaren entwendet haben. Nur einen Tag später wurde bekanntgegeben, dass sich Unbekannte innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen unbefugt Zutritt zu einer Immobilie im Schlüchten in Dahlerbrück verschafft hatten. Es entstand geringer Sachschaden.  48 Stunden später die dritte Einbruchsmeldung dieser Art – Ziel der Täter war erneut ein Haus an der Volmestraße. Wieder gelangten sie über ein rückwärtiges Fenster ins Gebäude und schliefen dort. 

Gefahr für Hausbesitzer

Dass es sich bei den Taten nicht um ein Kavaliersdelikt handelt, zeigt sich der Brand des Dachstuhls eines leer stehenden Hauses In der Lieth in Dahlerbrück in der Nacht zum 22. Juli. Es entstand hoher Sachschaden an dem Gebäude. Der hinzugezogene Sachverständige ging damals von vorsätzlicher und/oder fahrlässiger Brandstiftung aus. Das ergab die Spurenlage vor Ort und die Aussagen mehrerer Zeugen, die in der Woche vor dem Brand Personen im und um das leer stehende Gebäude gesehen haben wollen. 

Neben der Brandgefahr listet der Polizeisprecher noch weitere Risiken auf. So bestehe gerade in alten Immobilien Einsturzgefahr. Hinzu komme die Möglichkeit, dass ein Hausherr plötzlich einem ungebetenen Gast gegenüberstehen könnte. „Hausbesitzer sollten auch leer stehende Wohnungen absichern – auch wenn sie denken, es sei nichts zu holen“, so Hüls.

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