Konfetti und Mehlgestöber auf dem Dorfabend

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Die Landfrauen zeigten beim Dorfabend der Schützen mit ihrer Tanzdarbietung „Black and White“, dass es durchaus möglich ist, zehn Damen in ein einziges Kleidungsstück zu stecken.

Schalksmühle - Das Schützenfest des Hülscheider Schützenvereins fand am Montag im Festzelt seinen kultigen Abschluss. Den beliebten „Dorfabend“ gestalteten einmal mehr überwiegend die Mitglieder selbst, wurden dabei aber auch von einigen Gästen unterstützt.

Im Anschluss an den Einmarsch des Königspaares Ulrich und Gabi Koch mit ihrem Hofstaat sowie der Begrüßung durch Moderator Michael Schwalm waren zunächst einige „Sicherheitshinweise“ vonnöten, anschaulich erklärt durch die „Security-Mitarbeiter“ Karsten Kaufmann und Christian Walkhoff.

Während der eine mögliche Notsituationen – zum Beispiel die Gefahren der Dehydrierung durch akuten Biermangel – erläuterte, musste der andere sie pantomimisch darstellen. Dabei sorgte das komödiantische Talent der beiden für den ersten großen Spaß an diesem Abend.

Junger Musiker am Werk

Nach der Tanzeröffnung durch das Königspaar und dem ersten Einsatz von DJ Dirk Weiland kamen mit der „Löh Project Band“ junge Musiker zum Einsatz, die schon mehrfach Gast bei den Hülscheider Schützen waren. Alle Jugendlichen sind Schüler des Schulzentrums Löh. Die Combo konnte mit ihren beiden Sets, die unter anderem Hits wie „Raise Your Glass“ von Pink oder Bruno Mars’ „Locked Out Of Heaven“ enthielten, restlos überzeugen und sorgten schnell für Stimmung im Festzelt. Beim Song „Can’t Hold Us“ überzeugte zudem Drummer Julian Koch mit einem tollen Solo. Zwischen den beiden Sets trat „Die Rasselbande“ auf, eine Gruppe Kinder und Jugendlicher aus dem Spielmannszug. Gekleidet in typisch bayrische Trachten hatten sie lustige Choreographien zu bayrischen Liedern einstudiert.

„Schillers Erben“ aus der zweiten Kompanie interpretierten „Die Glocke“ auf ihre ganz eigene Art und Weise, bevor die Schützenweiber den „Zwergenaufstand“ probten. „Der Verzweifelte gibt nicht auf“ betitelte André Krause seinen Vortrag, bei dem er sich – aufgrund diverser Mikrophonprobleme über die Marathon-Distanz von 45 Minuten – einige Schützenkollegen zur Brust nahm. Dabei war die Verzweiflung so groß, dass der Referent im Laufe seiner Ansprache die Trinkfestigkeit eines Studenten unter Beweis stellte und am Rednerpult gefühlte zehn Bier einatmete – im Finale unterstützt durch Musiker Frank Mario Hohnbaum an der Quetschkommode. Seine Paraderolle als „Der kleine Hahn im Korb“ hatte Peter Selle. Er ließ sich von den Vorstandsfrauen bereitwillig mit allerlei flüssigen Substanzen „dekorieren“.

Die Landfrauen zeigten schließlich mit dem Tanz „Black and White“, dass es möglich ist, zehn Damen in ein einziges Kleidungsstück zu stecken. „Die Braunbären aus Winkeln“, die Mitglieder des Feuerwehrlöschzuges, verbreiteten mit einer bunten Tanzeinlage Konfetti geschwängerte Urlaubs- und Partystimmung.

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