Rettungsschwimmer für Schalksmühle

Es kann losgehen: Die Mitglieder der neu gegründeten DLRG-Ortsgruppe stehen bereits in den Startlöchern. Denn am 3. Februar hoffen sie auf viele Schwimmer, die zur ersten kostenlosen „Schnupperstunde“ kommen. - Othlinghaus

SCHALKSMÜHLE -  Jeder, der schwimmen kann, hat die Voraussetzung, im Wasser Leben zu retten. Und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) bildet ab dem 3. Februar auch in Schalksmühle Rettungsschwimmer aus. Jetzt gehen sie in die Offensive, um neue Mitglieder zu werben.

Von Björn Othlinghaus

Am 28. August wurde die Ortsgruppe gegründet – und nun wollen die Akteure ihre Arbeit aufnehmen. Unter der Leitung von Thomas Kayser und Carsten Hafermas können sich Schalksmühler künftig zum DLRG-Rettungsschwimmer ausbilden lassen. Hafermas ist Vizepräsident des Landesverbandes Westfalen der DLRG und gleichzeitig Vorsitzender der DLRG-Ortsgruppe Schalksmühle. Dort wird er unterstützt durch seinen Stellvertreter Thorsten Sass sowie Geschäftsführerin Ursula Maluche.

In Absprache mit Bürgermeister Jörg Schönenberg nutzt die DLRG-Ortsgruppe nicht nur das Schwimmbad im Pädagogischen Zentrum, sondern erhielt dort auch einen festen Schulungsraum. Für den Fall, dass Schwimm-Prüfungen mit Sprüngen vom Drei-Meter-Brett oder tiefem Tauchen verbunden sind, können diese allerdings nicht im Schalksmühler Schwimmbad durchgeführt werden. „Zu diesem Zweck kooperieren wir mit der Ortsgruppe Ennepetal und dem dortigen Schwimmbad ‚Platsch’“, erklärte der Ortsgruppenvorsitzende.

Ausreden, sich nicht zum DLRG-Rettungsschwimmer ausbilden zu lassen, ließe er nur wenige gelten, sagte Hafermas mit einem Augenzwinkern. „Dass man mindestens zwölf Jahre alt ist, schwimmen kann und keine Erkrankungen hat, die ein sicheres Schwimmen gefährden, sind die einzigen Voraussetzungen, die für das Rettungsschwimmabzeichen in Bronze gelten“, betonte er . Altersmäßig gebe es grundsätzlich nach oben hin keine Grenzen, die Sportgesundheit vorausgesetzt. Ab 15 Jahren hat jeder die Möglichkeit, an der Prüfung zum Rettungsschwimmabzeichen in Silber teilzunehmen. „Hierfür ist es nicht erforderlich, zunächst das bronzene Rettungsschwimmabzeichnen zu machen“, stellte Hafermas klar. Jeder, der die nötigen Aufgaben erfüllt, bekomme das silberne Abzeichen. Allerdings sei zusätzlich ein erfolgreich abgelegter großer Erste-Hilfe-Kurs notwendig.

Um zur Prüfung zum Rettungsschwimmabzeichen in Gold antreten zu können, müsse der Prüfling jedoch das silberne Abzeichen zwingend in der Tasche haben. „Ferner muss der Absolvent mindestens 16 Jahre alt sein“, so Carsten Hafermas.

Ab dem 3. Februar starten die neuen Rettungsschwimmkurse der DLRG-Ortsgruppe. „Jeder, der Interesse an einer Ausbildung zum Rettungsschwimmer hat, kann an diesem Tag um 18 Uhr zum Eingang des Schwimmbades am Pädagogischen Zentrum Löh kommen“, so Hafermas. Die Teilnahme an dieser ersten Schwimmstunde ist kostenlos und dient ausschließlich der Überprüfung der Schwimmfähigkeiten. Weitere Kurstermine werden rechtzeitig bekannt gegeben. Wer schließlich das Schwimmen erst erlernen oder seine Kenntnisse vertiefen möchte, kann am Schnupper-Schwimmkurs am 15. Februar von 10 bis 12 Uhr teilnehmen. Auch hier treffen sich die Teilnehmer unangemeldet am Eingang zur Schwimmhalle.

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