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DLRG aus dem MK unterstützt an der Ostsee 

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Von: Sarah Reichelt

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DLRG Schalksmühle
Ein Teil der Wachmannschaft: Einige ehrenamtliche DLRG-Mitglieder verbringen einen ihrer Ferien oder ihres Urlaubs an der Ostsee. Dort unterstützen sie die Wasserrettung. © Jutta Nodes

Einsatz im Norden: Aus dem Märkischen Kreis machten sich DLRG-Mitglieder auf den Weg an die Ostsee.

Schalksmühle/Hasselberg – Ortswechsel für Mitglieder der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Schalksmühle: Ehrenamtliche wechseln in den ersten zwei Ferienwochen ihren Einsatzort und unterstützen die Wasserrettung an der Ostsee. Diesen Einsatz gibt es nicht zum ersten Mal. Regelmäßig findet diese Hilfe statt.

Bereits am Pfingstwochenende Anfang Juni war eine Abordnung der DLRG-Ortsgemeinschaft Schalksmühle in Hasselberg an der Ostsee. Am vergangenen Samstag machte sich die Gruppe erneut auf in Richtung Norden. Die DLRG-Rettungsschwimmer beteiligen sich vor Ort an dem zentralen Wasserrettungsdienst Küste (ZWRDK).

Im Juni haben die Mitglieder bereits einen Einblick bekommen. Funkgeräte und Ferngläser überprüften sie. Vor Ort stellten sie außerdem die Einsatzbereitschaft der Boote und anderer Rettungsgeräte sicher. Die Gegebenheiten vor Ort wurden geklärt, die Einsatzbereiche am Strand teils neu eingeteilt und auch um die Verpflegung vor Ort hat man sich gekümmert. Die Wachgänger, die sich vor Ort selbst verpflegen müssen, werden von einem ortsansässigen Lebensmittelhändler beliefert, da die Zeit oft nicht reicht.

14 Tage Ortswechsel

Am Samstag fuhren die meist jugendlichen Teilnehmer der Ortsgruppe Schalksmühle mit dem Zug an die Ostsee, um dort 14 Tage ihrer Ferien oder ihres Urlaubs beim ehrenamtlichen Wasserrettungsdienst zu verbringen.

DLRG Schalksmühle
Einsatzort für die nächsten zwei Wochen: die Wasserrettungsstation in Hasselberg. © Jutta Nodes

Die DLRG hat es sich zur Aufgabe gemacht, für die Sicherheit am, im und auf dem Wasser zu sorgen. Fast 60 Prozent der Mitglieder sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zum 26. Lebensjahr. Allein das Bundesland Nordrhein-Westfalen stellt circa 75 Prozent aller Rettungsschwimmer an deutschen Gewässern.

Zu den üblichen Einsätzen am Strand gehören die Versorgung von kleineren Verletzungen der Badegäste, das Auffinden von verlorenen Gegenständen und die Verpflegung von Wunden, die durch herumliegende Glasscherben oder auch durch Feuerquallen verursacht wurden. „Hin und wieder können die Mitglieder der DLRG auch dabei helfen, entdeckungsfreudige Kinder zu ihren Eltern zurückzubringen. Beim Suchen und Finden von Strandgut, Muscheln und besonders schönen Steinen kann es schon einmal passieren, dass Eltern und Kinder sich aus den Augen verlieren“, berichtet Jutta Nodes, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit bei der DLRG Schalksmühle. Aber auch der ein oder andere ernste Einsatz ist nicht auszuschließen.

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