Die "Wunderschraube" aus MK

Unternehmer präsentiert Lena Gercke und Janin Ullmann seine Erfindung - heute im TV

+
Zahntechniker All Naeemi und der Schalksmühler Unternehmer Jan Schriever erklären Moderatorin Janin Ullmann das Prinzip der "Wunderschraube".

Schalksmühle/Lüdenscheid – Das Problem vieler Handwerker will ein Unternehmer aus dem Märkischen Kreis lösen. Heute ist er damit in der Pro-Sieben-Show "Das Ding des Jahres" zu sehen. 

Eine Idee aus der Region soll den Heimwerker-Markt revolutionieren: Das Unternehmen Schriever mit Sitz am Hohen Hagen auf der Gemeindegrenze zu Lüdenscheid hat gemeinsam mit einem Zahntechniker aus Nürnberg einen neuartigen Schraubkopf entwickelt, der es sogar ins Fernsehen schafft.

Der Clou: Der Schraubkopf soll alle gängigen Schraub-Bits aufnehmen – dadurch hätten Heimwerker nie wieder den falschen Schraubendreher in der Hand.

„SixFix“ heißt diese „Wunderschraube“, die der Schalksmühler Unternehmer Jan Schriever zusammen mit dem Nürnberger All Naeemi am Mittwoch, 4. März, ab 20.15 Uhr in der Pro-Sieben-Show „Das Ding des Jahres“ präsentiert. Damit haben sie die Chance, 100 000 Euro zu gewinnen. 

Dadurch soll lästiges Bit-Wechseln und Bit-Suchen überflüssig sein – mit gleich sechs Schraub-Bits lasse sich die sogenannte S-Wood-Schraube verwenden. Der SixFix-Antrieb sei dabei das Geheimnis. Auf den ersten Blick sieht der Antrieb wie ein Krater aus. Darin stecken viele Ideen, Herzblut und Tüfteleien. Der Zahntechniker All Naeemi kam während des Schraubens auf die Idee.

In akribischer Kleinarbeit fertigte der Nürnberger mit Labor-Knetmasse eine Form. Aus Stahl goss der Naeemi erste Schraubantriebe selbst. Die Schraube mit dem überdimensional großen Kopf sei dabei der Beweis gewesen, dass die Idee einer Schraube, die sich mit (fast) jedem Bit verschrauben lässt, funktioniert. All Naeemi taufte den Prototypen „Wunderschraube“. 

Zahntechniker All Naeemi und der Schalksmühler Unternehmer Jan Schriever präsentieren in der Show "Das Ding des Jahres" am 4. März (20.15 Uhr) auf Pro Sieben ihre "Wunderschraube".

„Da es sich eigentlich nicht um eine Wunderschraube handelt, sondern vielmehr um einen Wunderantrieb, musste ein neuer Name her“, sagt Jan Schriever, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Schriever. Six steht für sechs Bits, fix fürs schnelle und unkomplizierte Fixieren. Unter anderem nimmt die SixFix Bits wie Kreuzschlitz, Torx, Innensechskant oder Schlitz auf. „Dadurch entfällt das lästige Suchen oder Bit-Wechseln. Vor allem, wenn Schrauben wieder herausgedreht werden sollen“, erklärt Jan Schriever.

Doch wie kam es zur Verbindung zwischen Nürnberg und Schalksmühle? Naeemi wendete sich an Jan Schriever und erzählte ihm von seiner Idee, zeigte seinen Prototypen. Der war von der Grundidee begeistert. In der Folge beschäftigte sich Schrievers Labor intensiv mit der Idee. Innerhalb weniger Wochen wurde nicht nur einen normgerechten Antrieb, sondern dazu auch eine marktreife Schraube entwickelt. Parallel mussten Verpackungen gestaltet und produziert, eine Webseite sowie ein Onlineshop und vieles mehr her. 

Zahntechniker All Naeemi und der Schalksmühler Unternehmer Jan Schriever erklären Moderatorin Janin Ullmann das Prinzip der "Wunderschraube".

Damit geht Schriever einen neuen Weg: Erstmals bietet das Unternehmen mit der S-Wood ein Produkt für Endkunden an. Ob Hartholz, Weichholz oder Holzverbindungen aller Art – die S-Wood von Schriever verbindet. Ein Gegengewinde in der Spitze verhindert, dass das Holz beim Verschrauben aufplatzt. So sei Arbeiten ohne Vorbohren risikolos möglich. Der Senkkopf ermögliche die oberflächenbündige Montage im Holz. 

Die Macher sind sicher: Das ist ein Ding. Ob es aber auch das „Ding des Jahres“ wird, zeigt sich am heutigen Mittwoch, 4. März, um 20.15 Uhr bei Pro Sieben.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare