Rat für Regionale-Bewerbung

+

Schalksmühle - Die Region Südwestfalen mit den fünf Kreisen Hochsauerland, Olpe, Siegen-Wittgenstein, Soest und dem Märkischen Kreis soll sich um die Ausrichtung der Regionale 2022 oder 2025 bewerben. Dafür sprach sich der Gemeinderat in seiner Sitzung am Montag einstimmig aus.

„Wir sollten in Südwestfalen gemeinsam auftreten, deshalb ist eine Zustimmung zu diesem Vorhaben wichtig“, sagte Bürgermeister Jörg Schönenberg. Bis zum Ende der Bewerbungsfrist, spätestens am 9. Dezember, müssen dem NRW-Städtebauministerium alle Unterlagen vorliegen und die die fünf Kreistage sowie alle beteiligten 59 Kommunen die allgemeinen Ausschreibungsunterlagen ratifiziert haben.

Bei der neuerlichen Regionale soll der Fokus auf der Digitalisierung liegen. Ziel ist es, Südwestfalen als ländlich geprägte, zugleich aber wirtschaftsstarke Region unter Nutzung der Digitalisierung in vielen Bereichen zukunftsfähig für die nächste Generation zu machen.

Während die Lokalpolitiker sich also schon mit der nächsten Regionale beschäftigen, wartet mit der Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes eines der wichtigsten Projekte der „alten“ Regionale 2013 weiterhin auf die Umsetzung. Bei dieser „Königsmaßnahme“ zur Vitalisierung des Ortskerns sollen bekanntlich unter anderem die Bahnhofstraße und der Schnurrenplatz komplett neu gestaltet werden.

Um ausreichend Raum im Bereich der Bahnhofstraße zu erhalten, sehen die Planungen vor, die westliche Zufahrtsrampe zum Rewe-Markt im Ortskern abzureißen und sämtlichen Verkehr ausschließlich über die östliche Rampe, die dafür aufgeweitet wird, fließen zu lassen. Bevor die Bagger für den Abriss allerdings anrücken können, soll in einem mehrwöchigen Verkehrsversuch bei Sperrung der westlichen Rampe zunächst simuliert werden, wie sich die Verkehrsströme verändern.

„Bevor wir den Versuch durchführen können, müssen aber zunächst die baulichen Maßnahmen zur Aufweitung der anderen Rampe durchgeführt werden“, erklärt Oliver Emmerichs, Fachbereichsleiter Planen und Bauen der Gemeindeverwaltung. An dieser Stelle hakt es momentan. Um den Kurvenradius vergrößern zu können, muss die Gemeinde nämlich ein rund 100 Quadratmeter großes Grundstück ankaufen. „Mittlerweile laufen aber die finalen Gespräche. Erst wenn der Kaufvertrag unterschrieben ist, können wir die Arbeiten ausschreiben“, sagt Emmerichs. Deshalb sei davon auszugehen, dass vor Ende des Jahres, wahrscheinlich sogar eher Anfang 2017 nichts passieren werde.

„Sobald die Aufweitung erfolgt ist, starten wir den Verkehrsversuch. Sind diese Ergebnisse ausgewertet, könnte bis zum Start der eigentlichen Baumaßnahmen alles ganz schnell gehen“, hofft Emmerichs.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare