Digitales Lernen an der Primusschule

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Zdenka Schwabbauer (hinten, von links) und Jan Schriever, beide vom Förderverein der Primusschule, übergaben die Tablets an Schulleiterin Martina Schumacher und die Schüler der Fledermaus-Lerngruppe.

Schalksmühle - Die Begeisterung bei den Schülern der Fledermaus-Lerngruppe der Primusschule war groß: Sie waren am Mittwochvormittag die ersten, die die zehn neuen Tablets für die fünf Lerngruppen der Stufe I (Erst- und Zweitklässler) ausprobieren durften. Angeschafft wurden die Geräte vom Förderverein der Primusschule.

Auf die Tablets werden in den nächsten Tagen noch spezielle Lernapps geladen, so dass die Schüler an den Geräten beispielsweise die Grundschrift erlernen können. „Die Schüler der Stufe I haben so die Möglichkeit, in den verschiedenen Gruppen selbstständig und aktiv zu lernen“, freut sich Martina Schumacher, Leiterin der Primusschule, über die Spende des Fördervereins.

Einigen Kindern sei der Umgang mit Tablets von Zuhause schon bekannt, andere müssten zunächst noch an dieses neue Medium herangeführt werden.

Tablets auch für die Stufen II und III

Der Umgang mit den Tablets bedeutet für die Erst- und Zweitklässler den Einstieg in die Arbeit mit digitalen Medien, so wie es das Konzept der Primusschule vorsieht. Mit der Unterstützung des Fördervereins sollen in Kürze auch Tablets für die Stufe II und perspektivisch für die Stufe III angeschafft werden. „In einigen Jahren wird die Arbeit und der Umgang mit Tablets im Unterricht wahrscheinlich für alle Schüler und Lehrer Selbstverständlich sein“, glaubt Schumacher.

Ausschließlich auf neue Medien und moderne Technik möchte die Schulleiterin vorerst aber nicht setzen. Es sei wichtig, dass die Schüler auch weiterhin immer mal wieder ein Buch in den Händen halten können. „Schließlich gibt es ja auch verschiedene Lerntypen. Diesem Umstand müssen und werden wir Rechnung tragen“, so Schumacher.

Lehrer bilden sich fort

Um die neuen Geräte im Unterrichtsalltag möglichst gut und effizient nutzen zu können, gab und gibt es Fortbildungen für das Lehrerkollegium der Primusschule. „Wir freuen uns über die Bereitschaft der Lehrer, sich mit diesen neuen Unterrichtsformen auseinanderzusetzen“, sagt Jan Schriever, Vorsitzender des Fördervereins. Ihm ist es vor allem wichtig, dass Schüler, die zu Hause keinen Zugang zu diesen Geräten haben, mit dem richtigen Umgang vertraut gemacht werden. „Schließlich werden Tablets zukünftig in vielen Bereichen zum Arbeitsalltag gehören, deshalb macht es Sinn, das Handling in der Schule zu lernen“, meint Schriever.

Deshalb werde der Förderverein das Medienkonzept der Bildungseinrichtung weiterhin nach Kräften unterstützen. „Es ist gut, wie sich die Primusschule in diesem Bereich entwickelt“, lobt Schriever.

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