„Die Zusammenarbeit war immer sehr gut“

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Seit Februar 2008 leitete Dr. Monika Burzik den Musikschulbezirk Schalksmühle. Während dieser Zeit habe sie sich auch als Teil der Gemeinde gefühlt. Trotzdem freut sich die gebürtige Rheinländerin nun auf die Region Mayen-Koblenz, wo sie bereits mehrere Jahre lebte.

Schalksmühle - Nach sieben Jahren in der Volmegemeinde gibt Dr. Monika Burzik Ende des Monats ihren Posten als Bezirksleiterin der Musikschule Schalksmühle auf. In Andernach wartet eine neue berufliche Herausforderung auf sie.

Von Alisa Kannapin

Dort übernimmt Burzik Anfang März die Leitung der Kreismusikschule Mayen-Koblenz. Der Umzug nach Rheinland-Pfalz ist für sie ein Weg zurück zu alten Wurzeln, da sie von 1984 bis 2001 bereits an der Universität Koblenz unterrichtete.

Ihr Weggang werde von vielen bedauert, wie Monika Burzik im Gespräch mit unserer Zeitung erklärte. „Das freut und rührt mich sehr. Die Zusammenarbeit mit den Musikschülern, den Kollegen der Musikschule, mit der Gemeinde Schalksmühle und den Schulen vor Ort war immer sehr gut.“

Gerade die persönlichen Kontakte würden ihr künftig fehlen. Im Februar 2008 nahm Burzik ihre Tätigkeit in Schalksmühle auf. Schon beim Umzug in die Volmegemeinde habe ihr die Verwaltung und der Förderverein der Musikschule zur Seite gestanden. Schnell entwickelte sich eine gute und freundliche Zusammenarbeit mit den Schulen.

„Mit Rüdiger Bednarz, der damalige Leiter der Grundschule Löh, realisierten wir zum Beispiel ein Instrumentalprojekt, bei dem die Kinder innerhalb kurzer Zeit Musikstücke erarbeiteten und präsentierten. Das war eine sehr angenehme Zusammenarbeit“, sagt Burzik. Durch eine Bildungspartnerschaft mit Manfred Otto, ehemaliger Konrektor der Verbundschule Löh, entwickelte sich eine Schul-Band, der Vorläufer der heutigen „Löh Projekt Band“. „Dieses Modell haben wir gemeinsam beim Bildungspartnerschaft-Kongress vorgestellt. Das war für uns etwas Besonderes.“

Seit 2011 hatte Monika Burzik, die Klassische Gitarre studierte und unterrichtet, auch den Vorsitz des Regionalausschusses Westfalen-West von „Jugend musiziert“ inne. „Hier zählt der Wettbewerbs-Gedanke und für die Schüler ist es immer etwas Besonderes, auf so ein Ziel hinzuarbeiten.“ Das Engagement der Musikschullehrer sei in dieser Zeit auch enorm und nicht selbstverständlich. „Das sind freiwillige Zusatzleistungen, die einen wesentlichen Bestandteil des Erfolges der Schüler ausmachen“, stellt Burzik klar.

Gebäudesituation sollte sich ändern

Vor einigen Jahren entstand die Kooperation mit der Bücherei Schalksmühle KÖB. Bei der jährlichen Veranstaltung „Leser lesen für Leser“ haben auch Schüler der Musikschule einen Auftritt. „Dabei können wir immer auch mal ein anderes Publikum erreichen. Das ist für die Schule sehr schön.“

Doch bei all den positiven Erinnerungen hat Burzik aber auch einen wichtigen Aspekt vor Augen, der künftig verbessert werden muss: die Gebäudesituation der Musikschule. „Eine Veränderung ist auch aus Sicht der Eltern und Schüler wünschenswert. Eine zentralere Lage im Ortskern wäre insgesamt günstiger, weil bessere Park- und Einkaufsmöglichkeiten gegeben sind“, sagt Burzik. Vor einiger Zeit sei mal das Gebäude der alten Post als neues Musikschul-Domizil im Gespräch gewesen. „Es wäre schön, wenn man diese Überlegungen wieder aufgreifen könnte.“

Während der vergangenen sieben Jahre habe sich Burzik als Teil der Gemeinde gefühlt. „Auch wenn mir einige Wenige in Bezug auf die Arbeit Steine in den Weg gelegt haben. Aber man kann es nicht jedem recht machen“. Der Kontakt zu den Bezirken der Musikschule sei hingegen immer gut gewesen. Wer die Nachfolge von Burzik antritt, sei noch nicht geklärt. „Die Bewerbungsphase ist zuende und das Ziel ist es, im Sinne der Gemeinde einen Nachfolger zu finden.“

Am 22. Februar wird Dr. Monika Burzik bei der Veranstaltung „Leser lesen für Leser“, die ab 15 Uhr im Rathausfoyer stattfindet, offiziell verabschiedet.

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