„Die Schule bleibt bestehen“

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Schulleiter Ralf Gensmann (Mitte) und Anja Wolf, Fachbereichsleiterin Bürgerdienste (4. von links), betonen, dass die Grundschule Spormecke definitiv auch in Zukunft bestehen bleibt. „Wir haben die volle Unterstützung der Gemeinde“, sagt Gensmann.

Spormecke - „Im Höhengebiet gibt es Unkenrufe, dass die Grundschule Spormecke geschlossen wird. Diese Gerüchte stimmen nicht und wir wollen klar betonen, dass der Schulstandort definitiv erhalten bleibt“, sagt Rektor Ralf Gensmann. Die Schule habe die volle Unterstützung der Gemeinde. Die halte daran fest, dass es wichtig sei, zwei Schulsysteme in Schalksmühle anzubieten.

Von Alisa Kannapin

Dass es daran Zweifel gibt, habe sich zuletzt bei der Sitzung der Schulpflegschaft gezeigt. „Wir sagen daher noch einmal ganz klar: Es ist wichtig, dass die Grundschule für die Bereiche Hülscheid, Heedfeld oder Stallhaus unmittelbar erreichbar ist und deshalb bleibt sie auch bestehen“, macht Anja Wolf, Fachbereichsleiterin Bürgerdienste und in der Verwaltung für Schulthemen zuständig, im Gespräch mit unserer Zeitung klar. Zudem stelle die Grundschule Spormecke eine sinnvolle Ergänzung zur neuen Primusschule dar und die Gemeinde wolle weiterhin an den zwei Schulsystemen festhalten.

Ralf Gensmann macht zudem deutlich, dass man sich auch bezüglich der Schülerzahlen künftig keine Sorgen machen müsse. „Aktuell haben wir 114 Schüler. Als letzte Grundschule im Ort, dürften wir sogar noch mit nur 46 Kindern eigenständig bestehen bleiben.“ Selbst wenn die Grundschule einzügig werden sollte, sei die Einrichtung von dieser Zahl trotzdem noch weit entfernt.

Zudem sei die Tätigkeit des Schulleiters für ihn selbst auch eine langfristige Perspektive. Gensmann leitet die Grundschule seit Beginn des neuen Schuljahres. „Ich habe mich entschieden, hier die Leitung zu übernehmen und das nicht nur für ein paar Jahre.“ Anja Wolf ergänzt, dass es auch für die Gemeinde als Schulträger angenehm sei, zu wissen, dass Gensmann die kommenden Entwicklungen der Grundschule langfristig begleiten möchte.

Der Pädagoge führte auch ein längeres Gespräch mit Bürgermeister Jörg Schönenberg. Dabei stellte das Gemeindeoberhaupt klar, dass die Schule in jeder Hinsicht auf die Unterstützung der Verwaltung bauen kann. „Und das ist schon spürbar“, sagt Gensmann. Einige Klassen wurden bereits frisch gestrichen, andere Malarbeiten sind in Planung.

Zudem wurden neue Schränke für die Klassen beantragt. „Außerdem haben wir die Perspektive, dass es auch eventuelle bauliche Veränderungen geben könnte. Das ist aber abhängig von der Entscheidung des Schulausschusses und eines pädagogischen Konzepts, das wir bis zum kommenden Frühjahr erstellen.“

Des Weiteren habe die Grundschule die Zielsetzung, die Schüler fit für den Übergang zur Primusschule zu machen. Dafür ist die Förderung der Methodenkompetenz notwendig. Hierzu besucht das komplette Lehrerkollegium eine Fortbildungsreihe zur Unterrichtsentwicklung. Gensmann: „Das widerspricht auch nicht dem traditionellen Schulsystem, sondern das gehört durchaus mit dazu.“

Um den Eltern der künftigen Schulanfänger die Möglichkeit zu bieten, sich die Schule und den Unterricht näher anzuschauen, veranstaltet die Einrichtung am Freitag, 7. November, einen Tag der offenen Tür.

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