DRK als Träger

Die neue Kita am Löh hat eine Leiterin

DRK-Kita Löh, Schalksmühle, Marion Wehner
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Voraussichtlich im August öffnet die neue DRK-Kita Löh ihre Pforten. Drei Gruppen im Alter von null bis sechs Jahren werden dort dann betreut. Lediglich für Kinder über drei Jahren sind in der neuen Einrichtung noch wenige Plätze frei.

Der DRK übernimmt die Trägerschaft der neuen Kita Löh in Schalksmühle. Und nun steht auch fest, wer die Leitung der Einrichtung übernimmt.

Schalksmühle – „Im Prinzip ist das eine große Kita mit zwei Außenstellen. Ein Team – eine Leitung“, sagt Marion Wehner, die seit nunmehr 20 Jahren die DRK-Kita Schalksmühle, die derzeit am Mathagen 69 Kinder in drei Gruppen betreut, leitet. Bald kommt eine weitere Aufgabe auf sie zu: eine weitere Kita.

Ausgelegt ist die Kita am Mathagen für 65 Kinder. Wenn voraussichtlich im August die neue DRK-Kita Löh an den Start geht, übernimmt Marion Wehner auch die Leitung der zweiten Dependance. Eine Aufgabe, auf die sich freut („Ich habe riesige Freude daran“), die jedoch in Zeiten von Corona auch eine große Herausforderung ist.

„Eine große Kita mit zwei Außenstellen“: Marion Wehner, die seit 20 Jahren Einrichtungsleiterin der DRK-Kita am Mathagen ist, übernimmt auch die Leitung der neuen DRK-Kita Löh.

Geplant ist, dass sie abwechselnd tageweise am Mathagen und am Löh ihren Aufgaben nachgeht – mit Schwerpunkt am Löh in der Anfangszeit, bis sich dort die Abläufe eingespielt haben. Durch die Pandemie ist das Kennenlernen der neuen Familien, die sich bereits einen Platz in der Kita in Trägerschaft der DRK-Kinderwelt gesichert haben, schon schwierig genug.

„Der persönliche Kontakt ist stark eingeschränkt“, sagt die erfahrene Einrichtungsleiterin, die künftig für insgesamt sechs Gruppen in zwei Außenstellen zuständig ist. Anders als am Mathagen, wo Kinder zwischen zwei und sechs Jahren betreut werden, nimmt die neue Kita Löh auch Krabbelkinder auf. Für Kinder im Alter zwischen null und sechs Jahren ist die Einrichtung ausgelegt. Allerdings ist die Gruppe mit den Krabbelkindern bereits voll. Zehn Plätze sind für die Kleinsten reserviert. Lediglich für Kinder über drei Jahren sind noch wenige Plätze in der neuen Kita vorhanden.

Mitarbeiter-Team ist fast komplett

Auch das Mitarbeiter-Team ist fast komplett. „Ich habe schon eingestellt“, sagt die Halveranerin. „Das ist alles fast in trockenen Tüchern.“ Als hilfreich sieht sie an, dass einige Mitarbeiterinnen vom Mathagen, die mit dem bewährten DRK-Konzept vertraut sind, zur neuen Kita Löh wechseln. „Das erleichtert mir die Arbeit.“

Voll des Lobes ist Marion Wehner für das partnerschaftliche Miteinander mit der Gemeinde, insbesondere mit Ralf Bechtel und Anja Wolf. „Ich bin von Anfang an mit einbezogen worden. Das hat sehr gut geklappt“, sagt sie. „Großes Lob an die Gemeinde.“

Für den Innenausbau der neuen Einrichtung, für den die DRK-Kinderwelt als Träger zuständig ist, hat sich Marion Wehner die Lüdenscheider Ausstattung und Design GmbH Nimptsch mit ins Boot geholt. Begeistert ist sie vom Raumangebot in der neuen Einrichtung. „Das Raumangebot ist sehr schön“, schwärmt sie.

Drei Gruppenräume

Zu jedem der drei Gruppenräume gehören ein Nebenraum und ein Ruheraum. Für die Krabbelgruppe sind sogar zwei Ruheräume vorgesehen. Daneben gibt es eine Turnhalle mit einem vielfältig ausgestatteten Geräteraum und ein Atelier mit Schiebetür, das sich multifunktional nutzen lässt und Eltern, Kindern und Mitarbeitern zugute kommen soll. Unter anderem sollen dort Elterngespräche stattfinden. Ebenso sind Besprechungen des Gesamtteams beider Einrichtungen in dem mit Klapptischen ausgestatteten Raum möglich. „Jeder kommt zum Zuge: Eltern, Kinder und Mitarbeiter.“

Darüber hinaus verfügt jede Gruppe über eine Kinderküche, einen Abstellraum und direkten Zugang zum Außenbereich. Zur schnellen Kommunikation zwischen beiden Einrichtungen bekommt jede Gruppe zudem einen computergestützten Arbeitsplatz für die Erzieherinnen. „Ich bin dann per iPad sofort informiert, wenn etwas anliegt.“ Ein Kinderwagen-Parkplatz für Kinderwagen der Eltern und große Kinderwagen der Einrichtung für zwei bis vier Kinder, mit denen sich Spaziergänge mit den ganz Kleinen unternehmen lassen, vervollständigen das Raumangebot.

Dass der Außenbereich noch nicht fertig ist, stört Marion Wehner wenig. „Ideen sind da.“ Bis diese umgesetzt worden sind, bieten Wald und Wiesen Gelegenheit, im Freien herumzutollen.

Wegen Corona fiel bereits das Richtfest an der neuen Kita aus. Ob es ein Einweihungsfest geben kann, steht in den Sternen. Gleiches gilt für ein Fest zum Geburtstag der Kita am Mathagen, die in diesem Jahr 50 Jahre alt wird. „Corona schränkt ein – im Handeln und Arbeiten“, bedauert Marion Wehner.

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