Kinder-Musical in Grundschule Spormecke voller Erfolg

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Gleich zweimal führten die Kinder am Samstag das Musical „Der kleine Kerl vom anderen Stern“ auf.

Schalksmühle - Spannend wurde es am Samstag in der Turnhalle der Grundschule Spormecke, denn dort landete „Der kleine Kerl vom anderen Stern“ – und das gleich zweimal.

Mit großem logistischen Aufwand und mehr als 150 kleinen Akteuren auf der Bühne wurden die beiden Aufführungen vom Team um Theaterpädagogin Kerstin Kailing, die als Mutter eines Grundschulkindes in der Spormecke die Idee zu der Veranstaltung hatte, souverän gemeistert.

Bei dem Kinder-Musical handelte es sich um eine Gemeinschaftsarbeit der Grundschule Spormecke mit den Kitas Stallhaus und Heedfeld sowie der Musikschule Volmetal.

Vor jeweils rund 300 Zuschauern bedankte sich Schulleiter Ralf Gensmann unter anderem bei Kerstin Kailing als Initiatorin des Musicals, Chorleiterin Uta Pogorzelski sowie den zahlreichen beteiligten Musiklehrern, den Mitgliedern der Kunst-AG, die die fantasievollen Kulissen gefertigt hatten, und bei einigen Eltern, welche die farbenprächtigen Kostüme beisteuerten und beim Schminken und Vorbereiten der Kindergartenkinder behilflich waren. Darüber hinaus zeichnete die Firma Quenzel für die Technik bei der Produktion verantwortlich.

Die Kindergarten- und Schulkinder legten bei den beiden hintereinander stattfindenden Aufführungen eine bemerkenswerte Disziplin an den Tag. Vor den Veranstaltungen wurde in den Klassenräumen fleißig geschminkt, Sprechübungen gemacht, drahtlose Mikrofone befestigt sowie Einsätze besprochen.

Musical Grundschule Spormecke

Das gut einstündige Stück mit vielen Tänzen und Musik begeisterte schließlich die großen und kleinen Zuschauer gleichermaßen. Es handelte von dem „kleinen Kerl vom anderen Stern“, der sich auf die Erde verirrt, weil ihn sein Navigationssystem im Stich gelassen hat und zudem der Treibstoffvorrat aufgebraucht ist. Leider verliert der kleine blaue Kerl auf der Erde, die ihm gar nicht so schlecht gefällt, auch sein Raumschiff aus den Augen. Die Tiere, auf die er trifft – unter anderem Affen, Fische und Vögel – können dem Außerirdischen zunächst auch nicht bei seiner Suche weiterhelfen. Natürlich geht die Geschichte für den Alien-Jungen schließlich doch noch gut aus. Am Ende war das Publikum begeistert von den ebenso farbenprächtigen wie kreativen Aufführungen, die insgesamt ein Jahr Vorbereitungszeit in Anspruch genommen hatten, und bedankte sich mit einem donnernden Applaus bei allen Beteiligten, bevor das Ensemble noch ein weiteres Lied als Zugabe nachlegte.

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