Der Stand der Dinge

Der Edeka-Markt rückt näher: Altes Aldi-Gebäude ist weg

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Schuttberge und Sperrmüll sind alles, was von dem alten Aldi-Komplex übrig ist.

Dahlerbrück - Fast täglich verändert sich inzwischen etwas auf dem ehemaligen Aldi-Gelände an der Volmestraße in Dahlerbrück. Der Ortsteil kommt dem neuen Edeka-Markt immer näher.

Lange hat es gedauert, bis der geplante Edeka-Markt auch für die Dahlerbrücker wirklich sichtbar wurde. Unter anderem fehlende Unterlagen verzögerten die Maßnahmen auf dem Gelände an der Volmestraße. Doch nun tut sich Einiges auf dem ehemaligen Aldi-Gelände. 

Wie sieht es vor Ort derzeit aus? 

Seit Mitte Dezember sind die zuständigen Arbeiter vor Ort, um die alten Gebäude abzureißen. „Der ehemalige Aldi-Baukörper ist bereits komplett abgerissen worden“, sagt Patrik-Ludwig Hantzsch, Pressesprecher der Edeka-Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr. Nur noch letzte Schutt- und Sperrmüllhaufen zeugen von dem Gebäudekomplex, der sich auf dem Gelände befand. Das Backsteingebäude, in dem sich bis Mitte Dezember noch die Dursty-Filiale befand, steht noch. 

Wann wird das Backsteingebäude abgerissen? 

„Das Backsteingebäude, in dem sich der Dursty-Markt befand, soll bis Ende Januar abgerissen sein“, erklärt Hantzsch. Am 13. Dezember öffnete der Getränkemarkt Dursty seine Türen zum letzten Mal. Dann blieb Zeit, die Filiale zu räumen. „Am Montag fand die förmliche Übergabe der Dursty-Immobilie an Edeka statt“, sagt Hantzsch. Nun kann das Gebäude auch abgerissen werden. 


Was passiert nach dem Abriss der gesamten Gebäude? 

Wenn alle Gebäude abgerissen sind, bleibt es auf dem Gelände wohl wieder etwas ruhiger. Für Ende März ist der Beginn der Tiefbauarbeiten geplant. Ab Mai soll dann der eigentliche Markt errichtet werden. Das teilte der Pressesprecher bereits Mitte Dezember mit. Der Plan könne sich bei anderen Witterungsbedingungen als jetzt ändern. 

Wie sieht der Zeitplan insgesamt aus? „Es läuft derzeit alles nach Zeitplan und es gibt keine Verzögerungen“, verkündet Hantzsch. „Wir arbeiten mit einem langjährigen Partner als Generalunternehmer zusammen. Daher haben wir gute Chancen den Terminplan einzuhalten“, teilte Wolfgang Scheller, Edeka-Gebietsleiter, Mitte Dezember in einer Pressemitteilung mit. 


Wie sieht der neue Edeka-Markt aus? 

Nach einem ersten Hin und Her hat sich das Unternehmen für einen Vollsortimenter entschieden. Auf einer Fläche von rund 1600 Quadratmetern wird die Verkaufsfläche errichtet. Integriert sind ein Getränkemarkt sowie ein Backshop. Auch lokale Erzeugnisse sollen laut Hantzsch einen Teil der Verkaufsfläche einnehmen. In welchem Umfang das geschehe, sei noch nicht klar. Außerdem verspricht das Edeka-Unternehmen ausreichend Parkplätze auf dem Gelände. 

Was ändert sich für Dahlerbrück? 

Für den Ortsteil ist der Edeka-Markt in Sachen Infrastruktur ein Gewinn. Mit der Errichtung des neuen Vollsortimenters ist für die Dahlerbrücker nach dem Weggang des Aldi-Markts wieder eine ortsnahe Versorgung möglich. „Edeka schließt eine Lücke“, äußerte sich vor einigen Wochen Bürgermeister Jörg Schönenberg zu dem Bau in Dahlerbrück.

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