Brandruine in Dahlerbrück ist keine Gefahr - Weitere Schritte noch unklar

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Die Brandruine in Dahlerbrück wurde, so gut es geht, abgesichert.

Dahlerbrück  -Nach dem fatalen Brand des Dachstuhls eines Hauses an der Straße In der Lieth, der das Gebäude unbrauchbar gemacht hat, ist nichts weiter passiert. Folgende Frage stellt sich: Ist die Brandruine eine Gefahr?

In der Nacht zum 22. Juli brannte es unter dem Dach des unbewohnten Gebäudes. Das Feuer sorgte für einen Großeinsatz der Feuerwehr, der Polizei, des THW und des Ordnungsamtes. Nach einer anschließenden Untersuchung stellte sich heraus, dass fahrlässige oder vorsätzliche Brandstiftung die Ursache für das Feuer war. Die Folge: Der Abriss der Immobilie ist unumgänglich. 

Seit dem Brand Ende Juli ist an und in der Immobilie an der Straße In der Lieth nichts passiert. Weitere Schritte wie der Abriss sind noch offen.

Das für die Wertung der Ruine verantwortliche Unternehmen, das Auktionshaus Abromeit aus Melle, gab bislang, trotz mehrfacher Anfrage unserer Zeitung, dazu keine weiteren Informationen heraus. Die zuständige Mitarbeiterin sei derzeit aus persönlichen Gründen nicht im Dienst, heißt es am Telefon. 

Das Umfeld und der Schutt rund um das Haus wurden vom Verwerter durch Bauzäune gesichert.

Seit dem Brand ist an und in dem Gebäude nicht viel passiert. Ein mögliches Gefahrenpotenzial durch Windböen, die Teile der Dachkonstruktion oder andere Verkleidungselemente auf die Glörstraße, in die Volme oder auf den Fußweg wehen könnten, sieht Silvia Gonzalez, Fachbereichsleiterin Bürgerdienste und Soziales, nicht. 

Weitere Schritte noch offen

Eine Gefahr, dass starke Windböen Schutteile auf die Glörstraße wehen könnten, besteht kaum.

Ihre Beurteilung beruhe auf einer Rücksprache mit der Freiwilligen Feuerwehr. Seinerzeit habe diese zur Sicherung extra den Dachstuhl in das Haus stürzen lassen, um ausschließen zu können, dass Fußgänger oder Fahrzeuge gefährdet werden. „Bei extrem starkem Wind ist es zwar nicht ausgeschlossen, dass andere Grundstücke gefährdet werden. Hier ist die Gefahr jedoch nicht größer als bei einem intaktem Haus“, erklärt die Verantwortliche bei der Gemeinde. Sollten doch Teile abfallen, so würden sie aber eher in das Innere des Gebäudes stützen. 

Das Umfeld der Ruine und die während des Brandes heruntergefallen Schuttteile seien durch den Verwerter mittels Bauzäune abgesichert worden. Auch die noch funktionsfähigen Türen und Fenster seien abgesichert oder abgeschlossen. Dennoch kontrolliere man vor Ort, ob sich nicht doch Unbefugte erneut Zutritt ins Haus, wie in der Zeit vor dem Großeinsatz, verschaffen haben könnten. „Wir können nur hoffen, dass niemand ins Haus geht.“ Wie es nun mit dem Gebäude weitergeht, werde die Verwaltung in den kommenden Tagen mit den zuständigen Kräften des Auktionshauses Abromeit klären.

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