1. come-on.de
  2. Volmetal
  3. Schalksmühle

Cross-Country-Tour in Schalksmühle 

Erstellt:

Von: Bettina Görlitzer

Kommentare

Mountainbiken in den Wäldern von Nachrodt-Wiblingwerde: Die CDU wünscht sich, dass die Touren auf der Webseite veröffentlicht werden.
Rund um Schalksmühle soll eine 28 Kilometer lange Strecke für Trekking- und Mountain- Biker ausgewiesen werden. © Stephan Peters Design

Als engagierter Bürger und leidenschaftlicher Radfahrer kämpft Reiner Kroschinski seit langem dafür, die Situation für Radler in Schalksmühle zu verbessern – eine seiner Ideen geht jetzt in die Umsetzung. Dabei geht es um eine insgesamt 28 Kilometer lange Strecke rund um Schalksmühle, die als sogenannte Cross-Country-Tour (XC-Tour) für Trekking- und Mountain-Biker ausgewiesen soll.

Schalksmühle - Eine detaillierte Ausarbeitung des Streckenverlaufs mit Anmerkungen, was seiner Meinung nach zu bedenken ist, hatte Kroschinski als Bürgeranregung an die Verwaltung geschickt. Diese hatte den Vorschlag in den Rat eingebracht, und betont, dass eine XC-Tour sowohl für die Bürger als auch unter touristischen Aspekten ausdrücklich begrüßt würde. Um die Strecke ausweisen zu können, müssten allerdings einige Fragen, beispielsweise zu den Eigentumsverhältnissen und zur Verkehrssicherungspflicht, geklärt werden. Auch die Schalksmühler Kommunalpolitik hat den Vorschlag dankbar aufgegriffen. Der Rat hat das Thema im Juni zur Beratung und detaillierten Ausarbeitung in die Fachausschüsse verwiesen.

Das erste Gremium, das sich mit dem Thema befasste, war der Ausschuss für Kultur und Sport. Einstimmig stimmten die Politiker dafür, die Verwaltung zu beauftragen. alle Maßnahmen umzusetzen, die Cross-Country-Tour zu realisieren. Inwieweit aber die noch offenen Fragen geklärt sind, konnten die anwesenden Mitarbeiter der Verwaltung aus dem Fachbereich für Bildung, Kultur und Sport nicht beantworten. Bürgermeister Jörg Schönenberg geht davon aus, dass einige davon im Ausschuss für öffentliche Einrichtungen Umwelt- und Klimaschutz am Dienstag, 22. November, konkretisiert werden können. Dann seien diejenigen Mitarbeiter dabei, die sich bereits länger mit dem Thema befassen.

Sowohl Ausschussvorsitzender Bernd Müller (UWG), als auch Lutz Schäfer (SPD), bedankten sich bei Kroschinski für seinen Einsatz. und Fachbereichsleiterin Anja Wolf, betonte, dass man die Idee gut finde. Dennoch war Reiner Kroschinski nach der Sitzung nicht zufrieden. Anlass war eine Äußerung des UWG-Fraktionsvorsitzenden Klaus Nelius. Dieser hatte darauf hingewiesen, dass rund 900 Meter der vorgeschlagenen Strecke an der B 54 entlangführen. „Das sehe ich momentan als besondere Herausforderung des Weges“, sagte Nelius in der Sitzung. Der Umleitungsverkehr werde sicher nach der Absenkung der Straße noch mehr, gab er zu bedenken.

Reiner Kroschinski fragt nunmehr, wieso dieser Einwand erst jetzt geäußert wurde. Die Folgen der Sperrung der Talbrücke Rahmede seien bei der Eingabe des Vorschlags bereits spürbar gewesen. „Wenn die Bedenken so groß sind, wäre damals, meiner Meinung nach, der richtige Zeitpunkt gewesen, diese zu äußern. Nicht erst, wenn es um die konkrete Umsetzung geht. das halte ich für zu spät.“ Kroschinski wirft der Schalksmühler UWG vor, beim Thema Fahrrad „auf die Bremse zu treten.“

Demgegenüber steht die Aussage des Vorsitzenden Müller: „Wenn das Thema jetzt durch die anderen Ausschüsse geht, ist der Weg bereitet, die Idee sicher umzusetzen.“

Auch interessant

Kommentare