Cotton Field Blues Band im Bauernhaus Wippekühl

Das Publikum im Bauernhaus ist begeistert von den musikalischen Leistungen.

SCHALKSMÜHLE – Einen elektrisierenden Mix aus Boogie Woogie und Rhythm’n’Blues bot am Freitag die „Cotton Field Blues Band“ ihren Fans zum Saisonende im wie sooft bestens besuchten Bauernhaus Wippekühl.

Unter der musikalischen Leitung von „Bayoogie-Man“ Christian Christl (Piano, Gesang) sorgten Omar Kabir (Trompete), Rocky Knaur (Kontrabass), Suzanne Loeser (Schlagzeug) und Eddy Taylor (Tenor-Sax) für Stimmung im Bauernhaus.

„Wir haben noch nie mit offenem Kamin im Rücken gespielt“, erklärte Christian Christl zu Beginn, den die Atmosphäre jedoch offenbar ebenso wie seine Mitmusiker zu überbordender Spielfreude animierte und zu Höchstleistungen inspirierte. Als sein Lieblingslied, bei dessen Komposition Ma Rainey im Jahr 1924 wohl an ihn gedacht haben müsse, bezeichnete Christian Christl den „C.C. Rider Blues“. Ganz so wie der Protagonist des Songs, der „von Frau zu Frau ridet“, sei er jedoch nicht, versicherte der Bandleader. Das effektvolle Stück diente vielen der Musiker dazu, sich mit diversen Soli vorzustellen, darunter der New Yorker Omar Kabir mit einer rotzigen Trompeteneinlage, Eddy Taylor, der einen emotionalen Saxophonpart absolvierte oder Christian Christl, der verspielt-filigrane Töne am Klavier beisteuerte.

Einen mitreißenden Boogie-Woogie mit fröhlichen Klavier-Passagen stellte dagegen der Song „New Orleans Rock’n’Roll“ dar. An den Hurrikane „Kathrina“, bei dem die Südstaaten-Metropole nicht zum ersten Mal einer verheerenden Katastrophe zum Opfer fiel, sollte der Song „Do you know what it means to miss New Orleans“ erinnern, bei dem Eddy Taylor dem Saxophon Töne von Melancholie und Schönheit entlockte und Bassist Rocky Knaur auch mal als Lead-Sänger überzeugte.

Für die Verpflegung der zahlreichen Musik-Fans zeichneten wie immer die Mitglieder des Freundeskreises Bauernhaus im Verein für Geschichte und Heimatpflege in der Gemeinde Schalksmühle verantwortlich.

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