Trotz Corona

Sanierung an der L561 geht weiter

Vom Schalksmühler Gemeindegebiet aus sind die Maßnahmen zur Sanierung der Heedfelder Straße kaum zu erkennen.
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Vom Schalksmühler Gemeindegebiet aus sind die Maßnahmen zur Sanierung der Heedfelder Straße kaum zu erkennen.

Schalksmühle - Nicht nur im Gemeindegebiet an der Volmebrücke und damit an der Bundesstraße 54 in Dahlerbrück, sondern auch im Höhengebiet ist der Landesbetrieb Straßen.NRW trotz der Corona-Krise aktiv.

Dort erneuert das beauftragte Lüdenscheider Bauunternehmen Gebrüder Schmidt seit Ende Februar die Fahrbahn der Heedfelder Straße (L561) in Richtung Rummenohl. Die acht Monate andauernde Maßnahme wird zwar auf Hagener Gebiet durchgeführt – genauer auf einem Teilstück in Rummenohl –, doch es kommt aufgrund der Vollsperrung der Strecke auch für Autofahrer aus Schalksmühle und Heedfeld zu Beeinträchtigungen.

Auf Nachfrage erläutert der verantwortliche Mitarbeiter bei Straßen.NRW, Olaf Bühren, den bisherigen Fortschritt der Maßnahme, da dieser – zumindest von Schalksmühler Gemeindegebiet aus – nicht leicht zu erkennen ist. Trotz der Krise liege man im Zeitplan. Man arbeite sich von Rummenohl in Richtung Höhengebiet vor. Die vorbereitenden Handgriffe seien abgeschlossen und man konnte mit der Hauptbauleistung beginnen, sagt er. Hierzu habe man sich an die Stabilisierung des Straßenuntergrunds gemacht. 

1,6 Kilometer werden bearbeitet

Dazu wird der Boden aufgenommen und mit Bindemittel – etwa Kalk oder Zement – vermischt, um so seinen Wassergehalt zu regulieren. „Letztendlich muss man sich empirisch an den richtigen Wert herantasten“, erklärt Olaf Bühren. Am Ende werde der gefestigte Boden wieder eingebaut. Bis mindestens Mitte Juli werde sich dieser Schritt hinziehen, danach sei der Straßenbau an der Reihe. Der lange Bearbeitungszeitraum habe mit der Menge der zu leistenden Arbeiten zu tun. Schließlich sei das betreffende Teilstück der Heedfelder Straße 1,6 Kilometer lang.

Bislang gibt es nur kleine Spuren. Die Bauarbeiter arbeiten sich von Rummenohl aus vor.

Zudem sei es derzeit schwierig, neben der Bodenstabilisierung noch andere Arbeiten parallel durchzuführen, da diese Maßnahme viel Platz auf der Fahrbahn einnehme. „Wir bemühen uns aber darum, vieles gleichzeitig zu machen, damit zum 15. November die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben werden kann“, betont Olaf Bühren.

Informationen zur Umleitung:

Die Umleitung des Straßenverkehrs erfolgt über die Klagebach (Kreisstraße 36) und die Volmestraße (Bundesstraße 54). Noch bis zum 15. November ist die Heedfelder Straße im Bereich der Hausnummer 36 bis zur Einmündung Rölveder Straße voll gesperrt. Ein Umfahren der Sperrung über Everinghausen ist nicht möglich.

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