Bürgermeister weitgehend zufrieden, aber...

Kontaktverbot wegen Coronavirus: Schalksmühle will Kontrollen intensivieren

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Schalksmühle - Zwar zeigt sich Bürgermeister Jörg Schönenberg mit der Einhaltung des Kontaktverbots in Schalksmühle "weitestgehend zufrieden". Doch die Kontrollen im Gemeindegebiet sollen trotzdem verschärft werden.

Seit dem 23. März müssen die Menschen auch in der Volme-Gemeinde mit weiteren weitreichenden Einschränkungen wegen des Kontaktverbots durch die NRW-Landesregierung aufgrund der Corona-Pandemie leben. 

Mit der Einhaltung dieser Regeln in Schalksmühle ist Bürgermeister Jörg Schönenberg auf Anfrage unserer Zeitung „weitestgehend zufrieden“. „Es ist nicht einfach, doch es geht dabei um Menschenleben. Wer keine Rücksicht nimmt, der hat auch keine Solidarität verdient“, betont der Verwaltungschef, der weiter an die Vernunft der Bürger appelliert. 

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"Angemessene und zielgerichtete Maßnahmen"

Jörg Schönenberg hält die Maßnahmen für „angemessen und zielgerichtet, um die Ausbreitung des Virus zu bremsen und die Zahl der zu erwartenden Neuinfektionen über einen längeren Zeitraum zu verteilen.“ 

Deshalb schreibt er auf den Internetseite der Gemeinde: „Ich möchte Sie bitten, sich an die Vorschriften der Verordnung zu halten und insbesondere die sozialen Kontakte über die Kernfamilie hinaus im privaten wie auch im öffentlichen Raum einzustellen. Nutzen Sie stattdessen das Telefon oder andere Kommunikationsmöglichkeiten, um mit Ihren Mitmenschen in Kontakt zu bleiben. Damit schützen Sie vor allem ältere und vorerkrankte Mitbürgerinnen und Mitbürger.“

Nicht alle Treffen können unterbunden werden

Der Bürgermeister kündigt zudem an, die Kontrollen zur Einhaltung der Kontaktsperre im Gemeindegebiet zu intensivieren. Dennoch könne man nicht erlaubte Treffen – so wie möglicherweise das am Samstagabend in ein Waldgebiet bei Linscheid, wo die Löschgruppe Dahlerbrück der Freiwilligen Feuerwehr Schalksmühle eine verlassene Feuerstelle löschen musste – nicht komplett verhindern. 

Dennoch gebe es bei Verstößen kein Verhandeln. Auch der Bürgermeister halte sich an das Kontaktverbot, gerade weil er aufgrund seiner Tätigkeit notwendigerweise mit vielen Leuten in Kontakt treten müsse und so für andere Personen ein Ansteckungsrisiko darstellen könne. Jörg Schönenberg plädiert dafür, bis nach Ostern abzuwarten und auf den Rat der Fachleute zu hören, da diese bei der Gesundheit der Menschen das letzte Worten haben müssen.

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