Schwimmhalle Löh: Die Arbeit geht auch ohne Badegäste weiter

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Voraussichtlich bis einschließlich 19. April bleibt die Schwimmhalle Löh geschlossen. Die Arbeit geht dort trotz Coronakrise weiter.

Schalksmühle  - Bereits seit mehr als einem Monat ist die Schwimmhalle Löh geschlossen. Die Arbeit ist aber die Gleiche geblieben. Nur die Badegäste fehlen.

Schon bevor die aktuelle Rechtsverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen ein weitreichendes Kontaktverbot wegen der Corona-Pandemie vorschrieb, wurde auf Grundlage der Empfehlungen der Landesregierung durch eine erste Allgemeinverfügung der Gemeindeverwaltung der Betrieb gestoppt.

Voraussichtlich bis einschließlich 19. April, also bis nach dem Ende der Osterferien, sollen die Türen des Bades für die Öffentlichkeit geschlossen bleiben. Sollten weitere Erlasse erfolgen, dann könnte dies auch darüber hinaus für einen noch unbestimmten Zeitraum so bleiben. 

Kampf gegen Algen und Legionellen

Trotz der Schließung geht der Arbeitsalltag in dem Bad für Schwimmmeister Klaus Heuckelbach weiter. „Wir können das Bad ja nicht sich selbst überlassen“, sagt Nektarios Stefanidis, im Sachgebiet Bildung, Kultur und Sport verantwortlich bei der Gemeindeverwaltung für die Hallen- und Sportplatzbelegung. Die Folgen wären unter anderem Algen im Wasser des Schwimmbeckens, Ausfälle in der Betriebsanlage oder im schlimmsten Fall sogar Legionellen in den Wasserleitungen des Sanitärbereichs. 

Coronavirus in Schalksmühle: Der Betrieb könnte ohne Probleme wieder starten

„Wie unter normalen Umständen, wenn etwa in den Ferien das Bad geschlossen ist, müssen bestimmte Dinge erledigt werden. Es wird nicht langweilig.“ So müssen alle technischen Bestandteile weiterlaufen, die Filter müssen gespült und die Wasserqualität überprüft werden. „Unser Schwimmmeister ist jeden Tag vor Ort.“ Dabei gehöre es auch zu seinen Pflichten, alle Leitungen im Sanitärbereich zu spülen. 

Trotz der Krise herrsche, abgesehen von den fehlenden Badegästen, weitestgehend Normalität in der Schwimmhalle Löh. Außer der Reihe gefallen sei derzeit nur ein Wasserschaden, der durch einen defekten Wärmetauscher entstanden sei, erklärt Nektarios Stefanidis. Dieser würde derzeit gewechselt und beschädigte Deckenplatten ausgetauscht. Abgesehen davon, könnte der Betrieb des Bades, wenn ab nächster Woche alles wieder normal wäre und die Pandemie überwunden wäre, umgehend wieder gestartet werden.

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