Schalksmühle

Volme-Taxi befürchtet finanziellen Engpass

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Auch den Taxiunternehmen fällt ein finanzielles Überleben in der Coronakrise schwer.

Schalksmühle – Die Situation für Taxiunternehmen in der Corona-Krise ist nicht einfach. Dies bestätigt auch Selvije Arifi, Inhaberin des Volme-Taxis in Schalksmühle.

Noch lasse sich die Situation durch die vorhandenen Kranken-, Dialyse- und Chemotherapie-Fahrten stemmen. Auf lange Sicht befürchtet sie aber, dass es eng werden könnte, da ihr Hauptgeschäft durch die Absagen aller Veranstaltungen und Konzerte weggebrochen ist. Wenn alle Events auch bis Ende des Jahres ausfallen, werde es bei ihr zu einem finanziellen Engpass kommen. 

Coronavirus im MK: Sammelfahrten als Einnahmequelle fehlen

„Ich habe die Befürchtung, dass auch Sammelfahrten untersagt und damit auch diese Einnahmen wegfallen werden“, sagt die junge Unternehmerin, die sich erst im August vergangenen Jahres mit ihrem Mann selbstständig gemacht hatte. Wie sie sich im Umgang mit den Fahrgästen verhalten soll, bleibe leider unklar. Mal heiße es, es müsse ein Sicherheitsabstand im Wagen eingehalten, in dem der Kunde hinter dem Fahrer einsteigen soll. Dann heiße es, dass möglichst nur ein Großraumfahrzeug genutzt werden soll. Zudem sei vorgeschlagen worden, man solle kostenintensive Acrylglas-Scheiben in die Fahrzeuge einbauen lassen. Selvije Arifi möchte den Verantwortlichen auf keinen Fall den Schwarzen Peter zuschieben. „Sie können ja nichts dafür. Aber unklare Vorgaben nützen uns auch nichts.“ 

Die Kosten würden sich durch Umbauten in den Fahrzeugen nur noch höher. Selbstverständlich gehe die Gesundheit der Fahrgäste und der Mitarbeiter vor. Für Selvije Arifi sei aber auch klar, dass etwas geschehen müsse. „Aber man weiß ja nicht, in welche Richtung sich etwas ändern soll.“

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