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Corona: Lüfter sind in den Schulen angekommen

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Von: Bettina Görlitzer

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Luftfilter für Klassenräume .
Luftfilter für Klassenräume. © Armin Weigel/dpa

Rechtzeitig zum Schulstart nach den Weihnachtsferien wurden die mobilen Luftreinigungsgeräte geliefert, die die Gemeinde Schalksmühle für die beiden Schalksmühler Schulen bestellt hat.

Schalksmühle – Wenn die Kinder am Montag erstmals im neuen Jahr in ihre Klassenräume kommen, werden sie dort die Geräte im Einsatz vorfinden, berichtete Fachbereichsleiter Oliver Emmerichs am Freitag. Alle Klassenräume, in denen Jungen und Mädchen bis zwölf Jahren unterrichtet werden, wurden mit den mobilen Geräten ausgestattet, wie es der mehrheitliche Ratsbeschluss vorsah.

Das bedeutet, dass für die Primusschule 28 und für die Grundschule Spormecke 18 Lüftungsgeräte angeschafft wurden. Alle verfügen über Rollen, sodass sie auch in anderen Räumen eingesetzt werden können, wenn der Bedarf besteht. Durch die Aufzüge in der Primusschule dort sogar bequem in verschiedenen Etagen.

Lüfter, Schulen, Schalksmühle
Solche Luftreinigungsgeräte stehen jetzt in den Klassenräumen der jüngeren Schüler. © Gemeinde Schalksmühle

Wie mehrfach berichtet, hatten sich vor allem Eltern und Großeltern der Grundschule Spormecke vehement für die Anschaffung solcher Geräte eingesetzt, weil sie hoffen, dass die Kinder so einen besseren Schutz vor einer möglichen Ansteckung mit dem Coronavirus erhalten. Das hatte heftige Debatten in der Schalksmühler Politik zur Folge. Im September hatte der Gemeinderat schließlich nach geheimer Abstimmung in knapper Mehrheit von nur einer Stimme 130 000 Euro bewilligt, um die Geräte anzuschaffen.

Damit endet eine emotionale Debatte

Damit endete eine zum Teil hoch emotionale Debatte, die bereits zuvor die Politiker im Schul- und Hauptausschuss beschäftigt hatte. Letztlich wurde die Anschaffung einer ausreichenden Anzahl von Geräten für alle Klassenräumen, in denen Kinder bis zwölf Jahren unterrichtet werden, 8365 Euro teurer. Die Altersgrenze von zwölf Jahren war gewählt worden, weil zum Zeitpunkt des Ratsbeschlusses für Jugendliche bereites die Möglichkeit einer Impfung bestand.

Die Mehrkosten können aber gedeckt werden, weil die Gemeinde für die Anschaffung Fördermittel in Höhe von 31 500 Euro bewilligt bekam. Das bestätigte der Rat schließlich einstimmig im Dezember. Die Förderung konnte für Räume beantragt werden, die nicht ausreichend über geöffnete Fenster belüftet werden können. Aber auch, wenn die mobilen Lüfter jetzt da sind, entbindet das Lehrer und Schüler nicht von der Notwendigkeit des regelmäßigen Lüftens der Klassenzimmer. Darauf war in der Diskussion um die Anschaffung immer wieder hingewiesen worden.

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