Einschulung

Nur mit Maske in die Klasse - Neuling erleben besonderen Schulstart 

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Die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes besteht für alle Schalksmühler Schüler. Auch ansonsten werden die Neulinge einen Schulstart der anderen Art erleben

Schalksmühle  -Große Vorfreude, schön gestaltete Schultüten und im Anschluss eine Feier zu Hause – der Tag der Einschulung ist im Normalfall ein Ereignis, das in großem Rahmen gefeiert wird. Doch an den Schalksmühler Schulen wird es in der kommenden Woche coronabedingt nur Veranstaltungen im möglichst kleinen Rahmen geben.

Einschulungsfeier im kleinen Rahmen an der Primusschule

„Wir können keine Einschulungsfeier machen, wollen dies aber nachholen“, erklärt Schulleiterin Astrid Bangert. Insgesamt 53 neue Schüler werden auf sieben Lerngruppen verteilt an der Primusschule starten. Die Lerngruppen finden sich zeitversetzt am Donnerstag an der Schule ein, sodass es zu keinen großen Überschneidungen kommt. Die anderen Lerngruppen nehmen den Schulbetrieb bereits am Mittwoch wieder auf. 

„Es ist natürlich schade, dass der offizielle Rahmen wegfällt. Für die Eltern ist das Programm auf null geschraubt“, erläutert Astrid Bangert. Nach der Begrüßung geht es für die einzelnen Lerngruppen in ihre Klassenräume. Dort lernen die i-Männchen ihre neuen Klassenkameraden kennen und werden durch die jeweiligen Klassenlehrer begrüßt. Für die Kinder der Lernstufe eins herrscht während des Unterrichts keine Maskenpflicht, ab der Lernstufe zwei müssen der Mund-Nasen-Schutz auch während des Unterrichts getragen werden.

 „Wie die Kinder das schaffen, müssen wir evaluieren. Ich halte es für schwierig“, weiß Astrid Bangert um die zusätzliche Herausforderung, sieht im großen Schulgelände mit dem weitläufigen Außenbereich aber auch einen Vorteil. „Teile des Unterrichts werden bei dem guten Wetter sicherlich auch im Außenbereich stattfinden. Auch wenn dort ebenfalls Maskenpflicht herrscht, bekommen die Schüler besser Luft.“ 

Einen Vorteil sieht Bangert darin, dass in der ersten Woche der Nachmittagsunterricht noch wegfällt. „So können sich die Schüler langsam an das dauerhafte Tragen der Maske gewöhnen.“ Generell hält Astrid Bangert die Maskenpflicht für richtig: „Wir müssen abwarten. Es weiß ja keiner, wie sich die Pandemie weiter entwickeln wird. Es ist ein Drahtseilakt.“ 

GS Spormecke "feiert" erst am Donnerstag

An Grundschulen besteht im Gebäude und auf dem Gelände für die Schüler sowie für alle weiteren Personen eine Maskenpflicht. Am festen Sitzplatz hingegen darf der Mund-Nasen-Schutz abgenommen werden. Lehrkräfte und andere Mitarbeiter, etwa der OGS, können vom Tragen im Unterricht oder bei der Betreuung absehen, wenn stattdessen der Abstand von 1,5 Meter eingehalten wird. Die Vorschrift gilt vorerst bis zum 31. August. 

Schulleiter Ralf Gensmann sieht es als problematisch an, da in den teilweise kleinen Klassen an der Spormecke der Abstand nicht immer eingehalten werden kann. „Es gibt keine Alternative. Die Maske ist derzeit die beste Schutzmaßnahme. Wir werden die Vorgaben umsetzen können. Auch wenn das einen hohen Arbeitsaufwand erfordert.“ Die ersten 14 Tage seien entscheidend. Derzeit gebe es nur einen vorläufigen Stundenplan. Am Mittwoch geht es für alle Schüler wieder los. Dann erleben 26 Neulinge einen ersten Schultag der anderen Art. Eine Feier wird es nur im kleinen Rahmen am Donnerstag geben – ohne die anderen Schüler und aufgeteilt auf zwei Gruppen.

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