CDU-Seniorenunion feiert zehnjähriges Bestehen

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Vorsitzender Gunther Maat (links) mit den Gründungsmitgliedern der CDU-Seniorenunion und dem christdemokratischen Europaabgeordneten Dr. Peter Liese (rechts).

Schalksmühle - An acht Gründungsmitglieder der CDU-Seniorenunion wandte sich der Vorsitzende Gunther Maat im Beisein von Festredner Dr. Peter Liese am Donnerstag bei der Feier zum zehnjährigen Bestehen der Ortsvereinigung mit einem dicken Dankeschön.

„Die Konstanz, die in dieser Seniorenunion herrscht, ist bemerkenswert.“ Gunther Maat ehrte zuvorderst Ludwig Schweig als Gründungsvorsitzenden der am 10. Mai 2005 gegründeten Vereinigung der CDU-Senioren. Ferner Christel Hegemann – bis heute zweite Vorsitzende – und Walter Neuhaus (Ehrenvorsitzender der CDU Schalksmühle) sowie Wolfgang Modler, Brunhilde Mayweg, Renate Fuchs, Sigrid Koberzin und Ratsherr Ulrich Pfaffenbach.

„Wir haben mit elf Mitgliedern angefangen. Jetzt sind wir 32.“ Persönlich und brieflich gratulierten zahlreiche Ehrengäste der Seniorenunion zum zehnjährigen Bestehen. Postalisch übersandten MdB Matthias Heider, MdL Thorsten Schick, Landrat Thomas Gemke und Bürgermeister Jörg Schönenberg – aus verschiedenen Gründen verhindert – Glückwünsche zum runden Geburtstag.

Persönlich beehrten Ingrid Fischer (Vorsitzende der Seniorenunion Lüdenscheid), Jochen Pöppel (Geschäftsführer der Kreisgeschäftsstelle), Walter Neuhaus und Jörg Weber (Vorsitzender des Gemeindeverbandes) die Ortsvereinigung mit einem Besuch.

Von „hervorragender Arbeit aus Überzeugung“ war in den Grußworten lobend die Rede. Noch kein „Kind“ habe ihm so viel Freude gemacht wie dieses, meldete sich der 85-jährige Ludwig Schweig zu Wort. „Weil es sich so toll entwickelt hat.“

Aktuellen Themen der großen Politik widmete sich CDU-Europaabgeordneter Dr. Peter Liese in seiner Festrede. Die neue Enzyklika des Papstes zum Thema Umwelt nahm er zum Anlass, über den Klimawandel und den G7-Gipfel in Elmau zu sprechen. Der Klimawandel sei eine noch größere Bedrohung als der internationale Terrorismus, führte er aus. „Das Problem muss weltweit gelöst werden.“ Positive Impulse erhoffte er sich von der Papst-Enzyklika.

Mit Blick auf die Ereignisse des Tages machte er zudem die Maut zum Thema. Er habe sich gefreut, dass Verkehrsminister Alexander Dobrindt unter dem Druck aus Brüssel angekündigt habe, die Maut zurückzustellen. Er selbst sehe sich in seiner Skepsis gegenüber der Maut bestätigt.

Zu Griechenland erklärte er: „Wenn sich die Griechen jetzt nicht bewegen, dann wird es einen Austritt aus der Eurozone geben.“ Düstere Aussichten für Griechenland („Humanitäre Katastrophe“) und unübersehbare politische Folgen beschwor er im Falle des Austritts herauf.

Schalksmühle könne in Zukunft vom Leader-Programm profitieren, streifte er überdies ein erfreuliches kommunalpolitisches Thema. Aus Südwestfalen hätten elf von zwölf Bewerbungen – darunter „Oben an der Volme“ – den Zuschlag bekommen. „Verlierer sind die Städte, die sich nicht beworben haben – wie Lüdenscheid.“

Überraschungsgast Irina Voigtländer vom TSC Blau-Weiß Lüdenscheid, mit ihrem Partner dritte der Deutschen Meisterschaft der German Amateur League, entführte abschließend in die Welt des orientalischen Tanzes.

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