CDU-Senioren besuchen Firma Rutenbeck

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Der geschäftsführende Gesellschafter und Präsident der SIHK Hagen, Harald Rutenbeck (l.), begrüßte die Seniorenunion mit Ludwig Schweig an der Spitze in seinem Unternehmen an der Klagebach. ▪

SCHALKSMÜHLE ▪ Ein umfassendes Bild des Traditionsunternehmens „Rutenbeck Fernmeldetechnik“ machten sich jetzt die CDU-Senioren unter der Führung von Ludwig Schweig.

Da die Firma einen Großteil ihrer Fertigung zum Schwesterunternehmen „FMT Fernmeldetechnik“ ins thüringische Marksuhl bei Eisenach ausgegliedert hat, kann im Hauptsitz des Unternehmens an der Klagebach keine repräsentative Betriebsbesichtigung durchgeführt werden. Dafür stellten der geschäftsführende Gesellschafter Harald Rutenbeck sowie seine Mitarbeiter Frank Schönhoff (Fachbereich Telekommunikation) und Ulrich Pint (Bereichsleitung Datentechnik) das Unternehmen ausführlich vor.

Ihren Ursprung hat die Firma „Rutenbeck Fernmeldetechnik“ im Jahr 1873, als Gründer Wilhelm Rutenbeck im Oedenthal bei Schalksmühle mit der Serienherstellung von Hämmern, Dengelambossen und anderen Werkzeugen, die vornehmlich in der Landwirtschaft zum Einsatz kamen, startete.

Während des 2. Weltkrieges stellte das Unternehmen Brandsätze und Schulungsartikel für Luftschutzübungen her, bevor es ab 1947 auf die Herstellung von Ausstattungsteilen für die Kfz-Industrie wie zum Beispiel Aschenbecher, Fensterheber und Armaturenknöpfe umsattelte. Darüber hinaus stand die Fernmeldetechnik seit 1947 im Mittelpunkt des Unternehmensangebotes.

Seit Harald Rutenbeck 1979 die Firmenleitung übernahm, hat sich das Unternehmen vom Hersteller fernmeldetechnischer Produkte für die Deutsche Bundespost zum Anbieter von Systemen der Informations- und Kommunikationstechnik entwickelt.

In diesem Zusammenhang zeigte Harald Rutenbeck zunächst anhand einiger Filme den Herstellungsprozess einzelner Produktteile auf, bevor im Anschluss Frank Schönhoff und Ulrich Pint Produkte und Konzepte des Unternehmens im Detail präsentierten.

Schönhoff konzentrierte sich dabei auf den Bereich der „Telefunktion“. Mittels dieser Technik können Einbrüche oder Brände direkt aufs Handy gemeldet, das Garagentor mit einem kostenlosen Handy-Anruf geöffnet oder ein ebenso kostengünstiges wie effektives Schulalarm-System installiert werden, das bei Amokläufen zum Einsatz kommt.

Ulrich Pint stellte schließlich diverse Lösungen für eine normgerechte Verkabelung vor, die angesichts der zunehmenden Telekommunikationsangebote immer wichtiger wird. Dabei ist die Firma Rutenbeck prinzipiell nicht für die Endgeräte, sondern ausschließlich für die Form und Anordnung der Verkabelung dahinter zuständig. In diesem Zusammenhang präsentierte Pint auch einige besondere technische Innovationen wie das Lichtkabel. ▪ bot

http://www.rutenbeck.de

http://www.fmt.de

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