CDU-Politiker informieren sich über Konzept der Primusschule

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Astrid Bangert (rechts) erläuterte den CDU-Politikern Ralf Schwarzkopf, Ina Scharrenbach, Bernadette Böger, Annegret Schmitt und Jörg Weber (von links) das Konzept der Primusschule

Schalksmühle - Für die Schüler der Primusschule ist es nichts Neues, dass eine Gruppe Erwachsener ihre Klassenräume entert. Gestern Morgen begleitete Abteilungsleiterin Astrid Bangert fünf CDU-Politiker rund um die Landtagsabgeordnete Ina Scharrenbach aus Kamen unter anderem in die Fledermausgruppe der Stufe 1.

Scharrenbach ist außerdem stellvertretende Landesvorsitzende der CDU Nordrhein-Westfalen sowie der Frauen- Union Nordrhein-Westfalen und leitet den Arbeitskreis Bildung ihrer Partei. Daraus resultiert ihr Interesse, die Schalksmühler Primusschule kennenzulernen, bei der es sich um eine von landesweit fünf Schulen handelt, die an dem Schulversuch Primus des Landes Nordrhein-Westfalen teilnehmen. 

Über die Vorsitzende der Frauen-Union im Märkischen Kreis, Bernadette Böger, und den CDU-Landtagskandidaten Ralf Schwarzkopf wurde der Kontakt zur Schule in der Volmegemeinde geknüpft. Begleitet wurden die Politiker von ihren Schalksmühler Parteikollegen Jörg Weber und Annegret Schmitt.

Schüler erklären ihre Arbeit

Themen in den Gesprächen mit den Pädagogen waren unter anderem das Konzept der Schule und dabei vor allem die Arbeit in den jahrgangsübergreifenden Lerngruppen, der grundsätzliche Lehrermangel, gerade im ländlichen Raum sowie die Durchlässigkeit des Systems für Schüler anderer Schulformen, die auf die Primusschule wechseln möchten.

In den Lerngruppen wiederum erklärten die Kinder aus verschiedenen Jahrgängen selbst, mit welchen Aufgaben sie sich gerade beschäftigten, zeigten ihre Lerntagebücher und beantworteten Fragen. Wer gerade nicht im Gespräch mit den Gästen war, ließ sich indes nicht stören und machte mit seiner jeweiligen Arbeit weiter. So konnten die Politiker das stark auf die Individualität der Schüler und das Prinzip der gegenseitigen Hilfe ausgerichtete Konzept praktisch erleben.

Ralf Schwarzkopf, selbst Unternehmer, zeigte sich zum Beispiel davon beeindruckt, wie ergebnisorientiert die Schüler arbeiten und ihre eigenen Prioritäten setzen. Ina Scharrenbach fragte sich dagegen, ob die extreme Individualität nicht dem widerspreche, was später im Berufsleben gebraucht werde. Einig war man sich letztlich darin, dass der Erfolg erst gemessen werden kann, wenn die ersten Schüler zehn Jahre Primusschule durchlaufen haben.

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