Schalksmühle

Einsatz im Ganztag

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Bufdi Dustin Michler ist zur Unterstützung der Lehrer und Erzieher häufig in den Lerngruppen eingesetzt, hilft – hier mit Silvana, Kilian und Bajram – bei der Vermittlung von Lerninhalten.

Schalksmühle - Was für Dustin Michler zunächst nur ein Übergangsjahr werden sollte, erweist sich längst als echter Volltreffer. Seit dem 1. September leistet der 19-Jährige seinen Bundesfreiwilligendienst an der Primusschule. „Vor Dienstantritt wusste ich nicht, was ich später machen möchte. Jetzt tendiere ist stark zum Beruf des Erziehers. Die tägliche Arbeit mit den Kindern hat mich schnell begeistert“, erzählt der Schalksmühler.

Michler ist der zweite Bufdi an der Primusschule – und sein Aufgabengebiet ist sehr vielfältig: Unterstützung im Lernbüro und in den Lerngruppen, Obst- und Kakaodienst, Unterstützung im Schwimmunterricht und bei den AG-Angeboten, Begleitung von Ausflügen, aber auch Hausmeistertätigkeiten und Mensadienst, der 19-Jährige ist überall dabei.

„Durch den ständigen Kontakt mit den Schülern macht es viel Spaß. Ich lerne hier viel für mein Leben, habe mit dem Bundesfreiwilligendienst bisher eigentlich nur positive Erfahrungen gemacht“, sagt Michler, der in der Volmegemeinde früher selbst die Grundschule Klagebach besuchte.

Eingesetzt wird Michler überwiegend im offenen Ganztag der Stufe I, also bei den Schülern der Jahrgänge eins bis drei. „Der Bufdi ist ein weiteres Qualitätsmerkmal unseres Ganztagskonzepts. Dustin unterstützt uns pädagogisch und organisatorisch, ist wirklich eine echte Bereicherung“, sagt Anja Krause, stellvertretende Leiterin der Primusschule. Krause bezeichnet den 19-Jährigen als „verbindendes Element“ zwischen den Schülern und Lehrern sowie Erziehern: „Mit ihm haben wir großes Glück, Dustin hat einen super Zugang zu Kindern, kommt klasse bei unseren Schülern an.“

Finanziert wird ein Bundesfreiwilligendienstleistender (Bufdi) an der Primusschule nun im zweiten Jahr von der Gemeinde. „Die Schule wünscht sich diese Stelle als feste Einrichtung. Wir werden versuchen das möglich zu machen“, sagt Anja Wolf, Fachbereichsleiterin Bürgerdienste der Verwaltung.

Offener Ganztag: Große Nachfrage

„Bevor ich hier gestartet bin, habe ich mir den Alltag relativ locker vorgestellt. Aber ich bin voll eingebunden – und das ist gut so, denn es macht Spaß. Durch beispielsweise den täglichen Obst- und Kakaodienst sorge ich dafür, dass feste Strukturen und Abläufe eingehalten werden. Und die Lehrer und Erzieher können sich in dieser Zeit um wichtige andere Dinge kümmern“, sagt Michler.

Froh über die „wichtige Unterstützung“ zeigt sich auch Labiba Dydas, Leiterin des erzieherischen Bereichs der Primusschule. Denn das besondere offene Ganztagsangebot in Stufe I mit einer Mischung aus Anspannung und Entspannung über den Tag verteilt werde gut angenommen. „Der Ganztag in Stufe I ist derzeit mit rund 70 Schülern voll ausgelastet. Zum nächsten Schuljahr wird es aber wohl eine vierte Gruppe geben. Die Nachfrage ist einfach da“, sagt Krause erfreut. Ziel sei es, möglichst viele Schüler auch in den Ganztag zu bekommen, um das Primuskonzept bestmöglich umsetzen zu können.

Die nächste Anmeldung zum Ganztag erfolgt wieder im Frühjahr. „Bis dahin können sich die Eltern entscheiden. Anders als viele andere Schulen sind wir bei der Anzahl der Ganztagsgruppen durch die Kooperation mit dem SOS-Kinderdorf Lüdenscheid im erzieherischen Bereich überhaupt nicht festgelegt“, sagt Wolf.

Damit sollte für Michler und die zukünftigen „Bufdis“ auch weiterhin für ausreichend Arbeit gesorgt sein.

Für interessierte Eltern und Kinder besteht immer dienstags von 8 bis 11.30 Uhr eine Hospitationsmöglichkeit in der Primusschule. Am Freitag zuvor ist eine Anmeldung im Schulsekretariat (Tel. 0 23 55 /90 97 10) erforderlich.

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