Regionale 2025: Eile nach dem Startschuss

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Mit der Digitalisierung möchte die Verwaltung im Rahmen der Regionale 2025 der Gemeinde einen Stempel aufdrücken.

Schalksmühle - Gemeinsam machen sich nun die Kommunen Schalksmühle, Halver, Kierspe, Meinerzhagen und Herscheid zusammen mit dem Entwicklungsbüro „nonconform ideenwerkstadt“ auf den Weg, Ideen für die Regionale 2025 zu entwickeln.

Der Startschuss dafür ist beim Südwestfalen-Forum 2018 Mitte Oktober gefallen. Schalksmühles Bürgermeister Jörg Schönenberg drückt in der Sache aufs Gaspedal. Schließlich wolle man nicht wie bei der Vorgängerfördermaßnahme Regionale 2013 unter zeitlichen Druck geraten. 

Deshalb möchte er am liebsten direkt nach den Herbstferien einen Termin für eine Bürgermeisterkonferenz vereinbaren, bei der, nachdem man sich hausintern beraten hat, erste Ideen besprochen werden sollen. Beim Südwestfalen-Forum stellte das zuständige Büro einen sogenannten Kompass vor, der bereits erste Grundideen beinhaltet. 

Darin wird auch ein Handlungsrahmen in einem Drei-Sterne-System für das weitere Vorgehen erläutert. Der erste Stern steht für die konzeptionelle Idee, der zweite für die Entscheidung für bestimmte Projekte und der dritte für die Sicherung dieser. „Dabei bewegen wir uns in unterschiedlichen Handlungsfeldern“, erklärt der Bürgermeister. Der Fokus sei dabei auf die Stichworte Raum, Gesellschaft und Wirtschaft gerichtet. 

Gefördert werden sollen unter anderem die Digitalisierung, die Kulturlandschaft und die digitale Bildung. „Auch Querdenken ist dabei ausdrücklich erwünscht. Die Baustellen sollen miteinander vernetzt und so ein Dominoeffekt für die ganze Region erzielt werden.“ 

Handlungs- und Zielkonzept 

Der Fahrplan für die Gemeinde sieht folgendermaßen aus: Die Bürgermeister treffen sich zusammen mit ihren Regionale-Beauftragten – in Schalksmühle ist das Oliver Emmerichs, Fachbereichsleiter der Bauverwaltung – und mit dem Büro, um ein Handlungs- und Zielkonzept aufzustellen. „Die Bürgermeister machen dann den Aufschlag. 

Doch die Arbeit beginnt schon jetzt“, sagt Jörg Schönenberg. Als nächstes möchte man die Öffentlichkeit mit ins Boot holen, um so Bürgerideen zu sammeln. „Die Menschen einzubinden, ist wichtiger denn je. Vor allem junge Leute und Familien sollten sich einbringen.“ Die große Herausforderung sieht der Bürgermeister darin, einen gemeinsamen Nenner mit allen fünf Kommunen zu finden. Deshalb brauche man auch einen entsprechenden zeitlichen Vorlauf. Mit den ersten Ideen sei in der ersten Jahreshälfte 2019 zu rechnen. 

Bei der Regionale 2013 standen städtebauliche Maßnahmen im Vordergrund. Nun gehe es um mehr, sagt der Bürgermeister. „Die Digitalisierung ist eine große Herausforderung. Wir wollen einen Mehrwert für die Menschen schaffen und vielleicht in Südwestfalen eine Vorreiterrolle einnehmen. Immerhin stehen wir in starker Konkurrenz zu anderen Regionen.“

Große Chance für junge Familien 

In der Regionale 2025 sieht der Verwaltungschef „viel Zukunft“ und eine große Chance – vor allem für junge Familien. „Die fünf Kommunen haben ähnliche Probleme. Eine Vernetzung ist von großem Vorteil. So können wir vertiefen und festigen, was durch die Regionale 2013 und Leader in einem breiten Konsens entstanden ist.“

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