Regionalplan

Bürger fürchten mehr Gewerbefläche im Höhengebiet

Gewerbegebiet Heedfeld-Süd Regionalplan
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Anwohner sorgen sich um mögliche Gewerbeflächen im Höhengebiet. Der Regionalplan war erneut Thema im Rat.

Mehr Informationen zum neuen Regionalplan bitte: Das war der zentrale Wunsch von Schalksmühler Bürgern, die am Montag die Ratssitzung im Ratssaal besuchten. In deren Mittelpunkt stand die Stellungnahme der Gemeinde zur Neuaufstellung des Regionalplans für Südwestfalen.

Schalksmühle/Heedfeld – Die Anlieger der genannten Bereiche fürchten in Folge dieses Verfahrens für den Bereich Heedfeld noch mehr Gewerbefläche bei gleichzeitiger Einschränkung des Allgemeinen Siedlungsbereichs.

Dieser Problematik sind sich die Kommunalpolitiker von UWG, SPD, CDU und FDP bewusst. Das zeigt die bisherige Diskussion des Themas im Bau- und auch im Hauptausschuss. Die hier erarbeiteten Bedenken zur Regionalplanung, so beschlossen es die Ratsmitglieder am Montag, werden der zuständigen Bezirksregierung in Arnsberg mitgeteilt und fließen so ins weitere Verfahren mit ein.

Weitgehende Einigkeit herrschte im Rat darüber, dass die Gemeinde Schalksmühle für örtliche Firmen weiterhin Gewerbeflächen vorhalten soll. Dafür, so Bürgermeister Jörg Schönenberg, biete der Regionalplan lediglich die nötigen Voraussetzungen. Die weitere Planung sei dann Sache der Gemeinde – und zwar unter Berücksichtigung aller Umweltbelange und auch bei intensiver Beteiligung der Bürger.

Keine Einigkeit der Ratsfraktionen

Nicht einig waren sich die Ratsfraktionen beim Thema „Allgemeiner Siedlungsbereich“. Die SPD brachte durch Jan Jellesma eine Stellungnahme ein, die mit dem Schalksmühler Ortskern nur einen allgemeinen Siedlungsbereich in der Gemeinde vorsieht. Den mit Leben zu füllen, sei schon schwierig genug. Bernd Müller (UWG) und André Krause (CDU) möchten dagegen auch Hülscheid-Heedfeld und Reeswinkel mehr als nur eine Grundversorgung ermöglichen.

Den Bürgern ging es darum, weitere Informationen zur Neuaufstellung der Regionalplanung zu bekommen. Jörg Schönenberg verwies auf das Ratsinformationssystem. Hier seien die Protokolle aus Bau-, Hauptausschuss und Rat zum Thema zu finden. Auch die Fraktionsvorstände könnten jederzeit angesprochen werden.

Schließlich wurde noch auf das im Internet aufzurufende Gewerbeflächenkonzept des Märkischen Kreises verwiesen, in dem auch Schalksmühle berücksichtigt ist.

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