Briefwahl kann beantragt werden

SCHALKSMÜHLE -  Derzeit werden die Wahlbenachrichtigungskarten an die knapp 8500 wahlberechtigten Schalksmühler für die Bundestagswahl am 22. September verschickt. Sollten Bürger bis Montag keine Wahlbenachrichtigungskarte erhalten haben, empfiehlt die Verwaltung, sich beim Kunden- und Bürgerbüro im Rathaus der Gemeinde zu erkundigen, ob sie im Wählerverzeichnis eingetragen sind.

Mit der Wahlbenachrichtigungskarte kann am Wahltag das zuständige Wahllokal aufgesucht oder vorab die Briefwahl beantragen werden.

Jeder vierte Wahlberechtigte machte bei der zurückliegenden Bundestagswahl Gebrauch von der Briefwahl. „Daher haben wir uns diesem Trend angepasst“, sagte Reinhard Voss, Fachbereichsleiter zu dessen Aufgaben auch der Bereich Wahlen gehört. Deshalb gebe es in diesem Jahr vier Briefwahlbezirke. „So geht das Auszählen schneller.“ Dafür ist die Zahl der normalen Wahlbezirke von 14 auf elf reduziert worden. Dies soll für die Bürger, die in einem Lokal wählen, aber „keine wirklichen Beeinträchtigungen“ mit sich bringen. Voss: „Ich bitte nur darauf zu achten, in welchem Lokal nun gewählt werden kann.“ Mit der Erweiterung der Briefwahlbezirke reagiere die Gemeinde auch auf die demografischen Entwicklungen.

Im Vergleich zu der zurückliegenden Bundestagswahl ist die Zahl der Wahlberechtigten in diesem Jahr um mehr als 300 gesunken. Den Antrag für die Briefwahlunterlagen können Interessierte wie folgt stellen: Die Briefwahlunterlagen können mit dem Antragsvordruck auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigungskarte beantragt werden. Der Antrag ist persönlich zu unterschreiben und in einem ausreichend frankierten Briefumschlag an das Kunden- und Bürgerbüro der Gemeinde zurückzusenden oder dort abzugeben.

Die Briefwahl kann auch online mit einem Vordruck beantragt werden. Der Vordruck kann direkt am Bildschirm ausgefüllt und abgeschickt werden. Ein telefonischer Briefwahlantrag ist hingegen nicht zulässig.

Wer für eine andere Person einen Briefwahlantrag stellen will, muss hierfür eine schriftliche Vollmacht vorlegen. Mit einer schriftlichen Vollmacht dürfen auch an andere Personen (zum Beispiel Ehepartner oder Eltern) die Briefwahlunterlagen ausgehändigt werden. - mc

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