Unterschriftenliste gegen die Errichtung

Blick in die Nachbarschaft: Breckerfeld vertagt Entscheidung über Gipfelkreuz auf dem Wengeberg

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Ein Gipfelkreuz für den höchsten Berg des Ruhrgebiets? Die Entscheidung darüber ist erst mal vertagt.

Breckerfeld - Die Stadt Breckerfeld hat die Entscheidung über die Errichtung eines Gipfelkreuzes auf dem Wengeberg, der höchsten Erhebung des Ruhrgebiets, vertagt. Grund seien die Bedenken von Bewohnern eines angrenzenden Wohngebiets, sagte Tim Eitzert vom Stadtmarketing Breckerfeld am Donnerstag.

Mit ihnen wolle Bürgermeister André Dahlhaus (CDU) nun ins Gespräch kommen. Nach Eitzerts Angaben seien unter anderem Sorgen bezüglich des Mülls der erhofften Touristen geäußert worden. Es habe eine Unterschriftenliste gegen die Errichtung gegeben. 

Der Bürgermeister hoffe, dass das Thema im Sommer wieder auf die Tagesordnung komme. Der Wengeberg ist mit 442 Metern die höchste Erhebung im Ruhrgebiet. Dies will sich die 9000-Einwohner-Kommune an der Südostecke des Regionalverbands Ruhrgebiet zunutze machen. 

Das Kreuz soll die zum Ennepe-Ruhr-Kreis gehörende Stadt bekannter machen und die Zugehörigkeit zum Ruhrgebiet unterstreichen. Ursprünglich hatte der Hauptausschuss des Stadtrats die Errichtung des 3,25 Meter hohen Kreuzes am Donnerstagabend beschließen sollen. - dpa

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