Fünf Verletzte in Schalksmühle

Brand an Eichendorffstraße: Rauchmelder rettet Leben

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SCHALKSMÜHLE - Fünf Verletzte bei Brand an der Eichendorffstraße: Auf einer Terrasse eines Einfamilienhauses brach in der Nacht auf Freitag gegen 1 Uhr aus bisher ungeklärter Ursache ein Feuer aus. Ein Rauchmelder weckte die fünfköpfige Familie und verhinderte Schlimmeres.

Die Flammen griffen auf die Außenfassade des Hauses über. Der Familienvater versuchte das Feuer zu löschen und erlitt dabei eine Rauchgasvergiftung. Die anderen Bewohner hatten ebenfalls Rauchgas eingeatmet und kamen vorsorglich ins Krankenhaus.

Die Feuerwehr war mit rund 60 Mann vor Ort. Neben der Löschgruppe Schalksmühle rückte auch die Dahlerbrücker Wehr aus. „Besonders kompliziert war, dass der Brand in den Dachstuhl gezogen war. Dort waren verschiedene Glutnester“, erklärte der Gemeindebrandinspektor Dieter Coordt im Gespräch mit unserer Zeitung. Nach rund einer Stunde hätte die Wehr die Situation unter Kontrolle gehabt. Der Einsatz dauerte allerdings trotzdem rund fünf Stunden. Neben der Feuerwehr waren auch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die Polizei im Einsatz.

Während die Ursache des Brandes noch nicht feststeht, ist sich Coordt sicher, dass der Brand ohne Rauchmelder anders ausgegangen wäre: „Ohne sie wäre die Familie nicht wach geworden. Der Rauchmelder hat Leben gerettet.“

Der 45-jährige Familienvater verblieb stationär, die 44-jährige Frau und die Kinder (elf, 15 und 18 Jahre) wurden nach ambulanter Behandlung entlassen. Es entstand nach Schätzung der Polizei ein Sach- und Gebäudeschaden in Höhe von rund 80.000 Euro. „Eine vorsätzliche Brandstiftung wird ausgeschlossen, die Ermittlungen wegen fahrlässiger Inbrandsetzung dauern an“, heißt es von Seiten der Polizei. - Matthias Clever

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