"Böswillige Fehlalarmierung": Wehr rückt umsonst aus

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Schalksmühle - Nach einer wohl bewussten Fehlalarmierung der Freiwilligen Feuerwehr Schalksmühle am Freitagnachmittag beschäftigt der Fall jetzt auch die Staatsanwaltschaft.

Nach einer fehlausgelösten Brandmeldeanlage am Morgen, rückte der Löschzug zwei der Wehr, der die Löschgruppen Hülscheid und Winkeln umfasst, am Freitagnachmittag um 16.32 erneut umsonst aus. „Der Anlass war beim zweiten Mal aber weitaus ärgerlicher, als bei der fehlausgelösten Brandmeldeanlage“, teilt die Feuerwehr Schalksmühle mit und spricht von einer „böswilligen Fehlalarmierung“.

Mit dem Einsatzstichwort „unklare Rauchentwicklung“ alarmierte die Leitstelle des Märkischen Kreises gegen 16.32 Uhr über Funkmeldeempfänger und Sirene den gesamten Löschzug II zur Heedfelder Straße (L 561) in die Ortslage Heedfeld. „Dort konnten jedoch entgegen der Angaben des unbekannten Anrufers keine Feststellungen gemacht werden“, erklärt die Feuerwehr.

Die Löschgruppen Hülscheid und Winkeln waren mit sämtlichen Fahrzeugen in fast voller Stärke vor Ort. Ferner waren Kräfte der Polizei und des Roten Kreuzes aus Schalksmühle sowie des Rettungsdienstes des Kreises ausgerückt. „Der Vorgang wird nun durch die Staatsanwaltschaft weiterbearbeitet“, teilt die Wehr mit.

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