Ausbildungsplatz-Börse: Ein Blick in die Berufswelt

Die angehende Werkzeugmechanikerin Jennifer Grüning und der Mechatroniker-Azubi Ahmet Toumpen (2. von links) von der Firma Kostal zeigten den Interessierten Aufgaben des Betriebes.

SCHALKSMÜHLE - Kompakt, schnell und direkt: Das sind die Vorteile der Ausbildungsplatzbörse. Am Donnerstag nutzten hunderte Jugendliche die Möglichkeit, sich über die Ausbildungsangebote von 40 heimischen Unternehmen zu informieren.

Eine lange Schlange hat sich am Stand der DAK gebildet. Auf einem Balance Board tarieren die Schüler ihr Gleichgewicht aus, andere messen ihren Körperfettanteil. „Eigentlich bieten wir hier Bewerbungstipps sowie Informationen zur Krankenkasse an“, sagt Berthold Siewer, DAK-Veranstaltungsrefert. Aber mit interessanten Angeboten locke man schließlich die Schüler.

Ähnlich sieht es am Stand des Schalksmühler Unternehmen Schnöring aus. Ein Motorrad ist aufgebaut. Die Jugendlichen können sich darauf setzen und sich fotografieren lassen – den Abzug gibt‘s als Datei oder als Ausdruck. Außerdem werden die Produkte vorgestellt, Fragen beantwortet und die ersten Kontakte geknüpft.

Personalleiter Olaf Baum schreibt sich Kontaktadressen auf. Schnöring und die 39 anderen Unternehmen haben die Zeichen der Zeit erkannt und gehen inzwischen auf die Jugendlich zu, um qualifiziertes Personal für die Zukunft auszubilden.

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Ausbildungsplatz-Börse

Teilweise hatten die Jugendlichen direkt ihre ausgedruckten Lebensläufe dabei, um konkreter über Stellen und Zukunftschancen zu sprechen. Tinos Pulios bot zum Beispielen einigen Interessierten ein Praktikum im Galvanikbetrieb Metoba in Lüdenscheid an. „Ihr könnt dann sehen, ob der Job was für euch ist und ob ihr eventuell irgendwelche Allergien habt, die mit dem Beruf nicht vereinbar wären“, sagt der Galvaniseurmeister,

Aber nicht nur Personaler und Führungspersonal stehen den Jugendlichen für Fragen zur Verfügung. Die angehende Werkzeugmechanikerin Jennifer Grüning erklärt am Kostal-Stand dem Schalksmühler Jan Bremicker, was die Aufgaben im Betrieb sind, und wie es für sie als Auszubildende ist. „Ich finde es gut, dass wir hier in verschiedene Bereiche reinschnuppern können“, sagt Jan.

Einige Meter weiter guckt sich Dominic Grahe um. Der 14-Jährige ist sich – auch dank der Ausbildungsplatzbörse – sicher, in welchen Bereich er später will. „Auf jeden Fall soll es der Kunststoffbereich werden.“

Veranstalter der Ausbildungsplatzbörse ist die Stadt Halver und die Gemeinde Schalksmühle sowie der Stadtmarketingvereine. Einmal im Jahr wird diese Veranstaltung bereits zum dritten Mal angeboten. - mc

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