Jugendreferentin Lisa Praß zieht nach einem Jahr in Schalksmühle Bilanz

SCHALKSMÜHLE ▪ Fast auf den Tag genau vor einem Jahr feierte die neue Jugendreferentin, Lisa Praß, im Gottesdienst zum ersten Advent ihren Einstand in der Gemeinde. Mittlerweile ist die junge Frau „richtig“ angekommen – Zeit für eine Zwischenbilanz, denn wenn es nach ihr geht, bleibt sie Schalksmühle noch einige Jahre erhalten.

Am Fenster von Lisa Praß' Büro an der Worthstraße hängt noch der Zettel, auf dem sie sich vorstellt und beschreibt, was sie in der Zeit in der Volmegemeinde alles bewirken will. Da Praß in Plettenberg aufwuchs, kannte sie die sauerländische Mentalität und einige Mitarbeiter aus dem Kirchenkreisverband schon. Deswegen fiel ihr die Eingewöhnung auch „ganz leicht“. Die Sozialpädagogin, die unter anderem ein Fernstudium am CVJM-Kolleg in Kassel absolvierte, freute sich, direkt einen Arbeitsplatz zu finden.

„Beziehungsarbeit“ sei im Grunde genommen die Hauptaufgabe einer Jugendreferentin. Die junge Frau sieht sich vor allem als Begleiterin der Ehrenamtlichen in der Jugendarbeit – sowohl fachlich, als auch seelsorgerisch. Da die Stelle der Jugendreferentin vor der Neubesetzung ein Jahr sozusagen „verwaist“ war und die Jugendarbeit trotzdem weiter lief, steht Praß eher unterstützend zur Seite: „Ich bin da, wenn ich gebraucht werde.“

„Viel Neues“ habe ihr das erste Jahr in der Volmegemeinde geboten, vor allem in der Hinsicht „Kontakte knüpfen“. Der Anfang sei gemacht, das Büro fertig eingerichtet und die erste große Fahrt mit den Jugendlichen der Gemeinde hat sie auch schon hinter sich gebracht. Die zweieinhalbwöchige Freizeit mit 36 Jugendlichen nach Schweden organisierte sie größtenteils allein und arbeitete mit den mitfahrenden Ehrenamtlichen ein abwechslungsreiches Programm für die Teilnehmer dort aus. Die nächste Fahrt, die diesmal ins sonnige Spanien geht, war auch schon nach eineinhalb Wochen ausgebucht – auch ein Zeichen dafür, dass die Jugendarbeit ankommt.

Aber Lisa Praß und „ihre“ Ehrenamtlichen haben auch in Zukunft noch viel vor: So soll zum Beispiel mehr in die junge Erwachsenenarbeit investiert werden. Ein „grobes Konzept“ stehe dazu schon, aber die Details sind noch in der Planung. Und in Heedfeld soll mehr für die Jungen getan werden, bislang fehlen dort nämlich Gruppen für männliche Kinder und Jugendliche. Dazu werden aber auch noch weitere Ehrenamtliche gesucht, die sich in die Gemeindearbeit einbringen. „Aber die suchen wir eigentlich immer“, erklärt Praß. Das Alter derjenigen, die mitwirken wollen, sei dabei unwichtig. Von der Erfahrung Älterer können die Jugendlichen profitieren, Ansprechpartner ungefähr in ihrer Altersgruppe seien aber ebenfalls wichtig. Und die junge Frau freut sich schon darauf, die neuen Mitarbeiter dann ebenfalls unterstützen zu können.

Zu erreichen ist die Jugenreferentin per E-Mail unter der Adresse Lisa.Prass@KG-SCHA-Da.de oder unter der Telefonnummer 0 23 55/40 07 73. In ihrem Büro an der Worthstraße 2 ist sie zudem dienstags von 16 bis 18 Uhr, mittwochs von 15.30 bis 17.30 Uhr und donnerstags in der Zeit von 9 bis 11 Uhr.

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