Bezirksregierung schaut sich Leader-Projekt Glörpark an

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Bürgermeister Jörg Schönenberg (links) führte am Dienstag Vertreter der Bezirksregierung Arnsberg sowie der anderen „Oben an der Volme“-Kommunen durch den Glörpark.

Dahlerbrück - Aus dem derzeit kaum genutzten Glörpark in Dahlerbrück soll bis zum Jahr 2020 mit Fördermitteln des Leader-Programms wieder ein beliebter und belebter Treffpunkt für die Bewohner des Ortsteils werden. Wie dies gehen könnte, ließen sich am Dienstag Vertreter der Bezirksregierung Arnsberg von einer Delegation der vier „Oben an der Volme“-Kommunen erläutern.

„Der Park ist zuletzt etwas in Vergessenheit geraten“, sagte Schalksmühles Bürgermeister Jörg Schönenberg bei einem Ortstermin. Mit einer Finanzspritze aus dem Leader-Fördertopf soll sich dies jedoch ändern und der Park deutlich aufgewertet werden.

Dass dies gelingen kann, davon zeigte sich Andreas Pletziger, Dezernent der Bezirksregierung Arnsberg, der sich am Dienstag mögliche Leader-Projekte in Schalksmühle, Halver, Kierspe und Meinerzhagen anschaute, überzeugt. „Auf der einen Seite liegt die Bahnlinie, auf der anderen Seite der Fluss Volme. Schafft man hier eine große Freifläche, sehe ich ideale Möglichkeiten etwas Besonderes hinzubekommen“, sagte Pletziger bei einem Rundgang durch die Parkanlage.

Zentraler Treffpunkt soll entstehen

Die Dahlerbrücker wünschen sich eine ebene, lichtdurchflutete Fläche als zentralen Treffpunkt, die sich zur Volme hin mit einer Treppenanlage öffnet. Dies waren einige Ergebnisse eines Bürger-Workshops im vergangenen Jahr. Deshalb soll der Park begradigt und der derzeit völlig zugewachsene Uferbereich der Volme zugänglich gemacht werden. „Diese Ideen gilt es jetzt weiter zu qualifizieren und daraus ein förderfähiges Konzept zu machen“, sagte Bürgermeister Schönenberg.

Nachdem die Ideen durch Bürgerleistungen entstanden sind und die Trägerschaft des Projekts offiziell bei der Bürgerinitiative Dahlerbrück liegt, soll bei der Grobplanung der Neugestaltung des Parks ein Planungsbüro helfen. „Nur allein mit bürgerschaftlichem Engagement wäre dieser wichtige Zwischenschritt nicht zu schaffen“, sagte Leader-Regionalmanagerin Susanne Neumann.

Anschließend wird die Bürgerschaft allerdings wieder gefragt sein – und Ortwin Schmidt von der Bürgerinitiative Dahlerbrück ist zuversichtlich, auf die vielen Vereine und Institutionen im rund 3000 Einwohner zählenden Ortsteil bauen zu können, bittet allerdings auch um Geduld: „Das Freiräumen der Fläche und das Fällen der Bäume sowie das Auffüllen des Geländes auf die Höhe des Damms zur Volme schaffen wir problemlos selbst. Anschließend könnte die eigentliche Umgestaltung beginnen. Weil es aber allein etwa ein Jahr dauern wird, bis der neu eingebrachte Boden richtig verdichtet ist, werden wir mit den Arbeiten sicher nicht vor 2020 fertig sein.“

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