Betreuung: Arbeitskreis findet Lösung

SCHALKSMÜHLE ▪ Das von Elternvertretern am Montag im Gemeinderat vorgetragene Problem – die Ablehnung von acht Kindern an der offenen Ganztagsschule der Grundschule Spormecke – ist aus der Welt geschafft.

Ein Kreis aus Eltern, Schulleitung, Förderverein der Grundschule, Bürgermeister, Fachbereich für Schule und Arbeiterwohlfahrt hat am Donnerstag eine Lösung gefunden.

„Das war möglich, weil alle sich ein wenig bewegt haben. Aber es war schwierig, weil wir nicht nur verwahren, sondern die Qualität unserer Betreuung beibehalten wollen“, sagte Bürgermeister Jörg Schönenberg gestern auf Anfrage der Redaktion. Er sei dankbar, dass sich alle Beteiligten bemüht haben und dank eines intelligenten Konzeptes zur Raumnutzung ein tragfähiger Kompromiss gefunden wurde. Jetzt können 40 statt der eigentlich vorgesehenen 32 Kinder betreut werden.

Die Frage sei allerdings nun, wie es weitergehen soll, sagte Schönenberg. „Wir stoßen an Grenzen, weniger finanziell als viel mehr organisatorisch. Immerhin ist unser Betreuungsangebot eine freiwillige Leistung“, sagte der Bürgermeister. In allen Formen zusammengefasst sind in Schalksmühler mehr als 100 Grundschüler in der Betreuung. Schönenberg sieht nun das Land in der Pflicht, Klarheit für künftige Schülergenerationen zu schaffen. Zwischen verpflichtender U3-Betreuung in Kindertageseinrichtungen – die Eltern gerne annehmen, um Familien ein zweites Einkommen zu ermöglichen – und freiwilligen Betreuungsangeboten an Grundschulen bestehe ein logischer Bruch. Dort bestehe Handlungsbedarf.

Eine der möglichen künftigen Betreuungsformen – die von Schönenberg favorisiert wird – ist die gebundene Ganztagsbetreuung. Das beinhaltet die verpflichtende Teilnahme, aber nicht unbedingt an fünf Tagen in der Woche. ▪ bomi

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